<p>Alle reden über KI. Kaum jemand versteht, was gerade wirklich passiert.</p><p>In dieser Folge von Stunde Null sitzen Henning, Oliver und Wilbert zusammen und ziehen eine ehrliche Bestandsaufnahme, ohne Buzzword-Bingo, ohne Weltuntergangsstimmung, aber auch ohne die beruhigende Illusion, dass ein Microsoft Co-Pilot irgendwie reicht.</p><p>Der entscheidende Schritt, der gerade vollzogen wird, ist der von der KI als Werkzeug zur KI als Akteur. Agentische Systeme handeln nicht mehr auf Zuruf – sie führen aus, planen, orchestrieren. Wer das noch nicht auf dem Schirm hat, gehört zur schweigenden Mehrheit von rund 99,9 Prozent. Die Folge erklärt, warum das ein Problem ist.</p><p>Daneben geht es um die Fragen, die sich die wenigsten laut stellen: Was passiert mit einem Rentensystem, wenn hochqualifizierte White-Collar-Jobs in Tranchen verschwinden? Wer bezahlt das Handwerk, wenn die Mittelschicht wegbricht? Und welche Gesellschaftsmodelle stehen eigentlich zur Wahl – massive Umverteilung, KI-Kommunismus oder feudaler KI-Kapitalismus?</p><p>Konkret wird es beim Blick in die Medizin, wo KI bereits in 40 Prozent der Fälle onkologische Diagnosen nachkorrigiert, und beim Quantencomputing, das zeigt, warum manche Probleme – Hamburgs Ampelsteuerung zum Beispiel – mit klassischen Rechnern schlicht unlösbar sind.</p><p>Am Ende steht eine Hausaufgabe für alle drei: den Zauberlehrling lesen. Ob im Hardcover oder von der KI vorgelesen – das, so heißt es, sei eine Frage der Haltung.</p><p><strong>Stunde Null: überall, wo es Podcasts gibt.</strong></p>

Stunde Null - Digitale Zeitenwende

Oliver Rößling, Prof. Dr. Henning Vöpel und Wilbert Hirsch

Des Kaisers neue KI: und warum 99,9 Prozent noch applaudieren 👑

MAR 20, 202652 MIN
Stunde Null - Digitale Zeitenwende

Des Kaisers neue KI: und warum 99,9 Prozent noch applaudieren 👑

MAR 20, 202652 MIN

Description

<p>Alle reden über KI. Kaum jemand versteht, was gerade wirklich passiert.</p><p>In dieser Folge von Stunde Null sitzen Henning, Oliver und Wilbert zusammen und ziehen eine ehrliche Bestandsaufnahme, ohne Buzzword-Bingo, ohne Weltuntergangsstimmung, aber auch ohne die beruhigende Illusion, dass ein Microsoft Co-Pilot irgendwie reicht.</p><p>Der entscheidende Schritt, der gerade vollzogen wird, ist der von der KI als Werkzeug zur KI als Akteur. Agentische Systeme handeln nicht mehr auf Zuruf – sie führen aus, planen, orchestrieren. Wer das noch nicht auf dem Schirm hat, gehört zur schweigenden Mehrheit von rund 99,9 Prozent. Die Folge erklärt, warum das ein Problem ist.</p><p>Daneben geht es um die Fragen, die sich die wenigsten laut stellen: Was passiert mit einem Rentensystem, wenn hochqualifizierte White-Collar-Jobs in Tranchen verschwinden? Wer bezahlt das Handwerk, wenn die Mittelschicht wegbricht? Und welche Gesellschaftsmodelle stehen eigentlich zur Wahl – massive Umverteilung, KI-Kommunismus oder feudaler KI-Kapitalismus?</p><p>Konkret wird es beim Blick in die Medizin, wo KI bereits in 40 Prozent der Fälle onkologische Diagnosen nachkorrigiert, und beim Quantencomputing, das zeigt, warum manche Probleme – Hamburgs Ampelsteuerung zum Beispiel – mit klassischen Rechnern schlicht unlösbar sind.</p><p>Am Ende steht eine Hausaufgabe für alle drei: den Zauberlehrling lesen. Ob im Hardcover oder von der KI vorgelesen – das, so heißt es, sei eine Frage der Haltung.</p><p><strong>Stunde Null: überall, wo es Podcasts gibt.</strong></p>