Die Bundesregierung empfängt Syriens Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa. Ein diplomatischer Drahtseilakt.

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Süddeutsche Zeitung

Staatsbesuch aus Syrien: Vom Terroristen zum Hoffnungsträger

MAR 30, 202612 MIN
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Staatsbesuch aus Syrien: Vom Terroristen zum Hoffnungsträger

MAR 30, 202612 MIN

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Noch bis vor wenigen Jahren war Ahmed al-Scharaa ein gesuchter islamistischer Terrorist. Jetzt ist er Syriens Machthaber und bekommt in Berlin den roten Teppich ausgerollt. Die Bundesregierung hat Al-Scharaa an diesem Montag als Staatsgast empfangen. Er hat Bundespräsident Steinmeier getroffen, mit Außenminister Wadephul und Wirtschaftsministerin Reiche gesprochen und eine gemeinsame Pressekonferenz mit Kanzler Merz gehalten. Al-Scharaas Besuch ist umstritten. Nicht nur wegen seiner al-Qaida-Vergangenheit, sondern auch, weil es in Syrien in den vergangenen Monaten immer wieder Gewalt gegen Minderheiten gab. Normalisiert die Bundesregierung durch den offiziellen Empfang von al-Scharraa Menschenrechtsverletzungen und islamistischen Terror? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Sina-Maria Schweikle aus der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin. Sie erklärt, warum der Besuch von al-Scharaa auch eine Chance sein kann - solange die Bundesregierung ihre Karten richtig spielt. Weitere Nachrichten: Israel könnte Todesstrafe für Palästinenser einführen; Kommission schlägt Reform der gesetzlichen Krankenkassen vor. Zum Weiterlesen: Den Text „Einmal Hölle und Zurück“, über junge Männer aus Afrika, die ihn Putins Krieg gelockt werden, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER