Waffenruhe im Iran-Krieg: Regime geschwächt – Trump aber auch
APR 8, 202612 MIN
Waffenruhe im Iran-Krieg: Regime geschwächt – Trump aber auch
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Am Dienstag sah es noch so aus, als könnte US-Präsident Trump seine Drohungen gegenüber Iran tatsächlich wahr machen. Er hatte damit gedroht, die Energieinfrastruktur des Landes anzugreifen. Das wäre ein Kriegsverbrechen. Und Trump hat auch davon gesprochen, eine Zivilisation auslöschen zu können. Das wäre Völkermord gewesen.
Trump hatte Iran deshalb gedroht, weil er wollte, dass das Regime die Straße von Hormus freigibt. Bis spätestens Mittwoch, 2 Uhr deutscher Zeit.
Doch Trump hat seine Drohung nicht wahrgemacht. Stattdessen kam es in der Nacht auf Mittwoch zu einer ersten Einigung zwischen Iran und den USA. Die Kriegsparteien haben sich auf einen Waffenstillstand geeinigt, der zwei Wochen halten soll. In dieser Zeit wollen die USA und Iran über einen dauerhaften Frieden verhandeln. Und Iran sperrt die Straße von Hormus nicht mehr.
Wie geht es jetzt weiter – und wer darf zufriedener sein: Trump oder das iranische Regime? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ SZ-Krisenreporter Tomas Avenarius.
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Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Kristina Höser
Produktion: Juno Graner
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