Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Gewalt an Babys.
Frederike und Christoph haben schon alles gekauft: Wickelkommode, Babysitz und Kinderwagen. Dabei sind es bis zum errechneten Geburtstermin noch drei Monate. Doch dann kommt alles anders. Frederikes Plazenta löst sich vorzeitig, ein Notkaiserschnitt wird notwendig. Die kleine Nola kommt viel zu früh zur Welt und muss sofort auf die Frühchen-Intensivstation eines Uniklinikums.
Trotz ihres schwierigen Starts entwickelt sich Nola zunächst gut. Bis zu einer Nacht im Januar 2016. Ganz plötzlich verschlechtert sich ihr Zustand dramatisch. Innerhalb weniger Stunden schwebt das kleine Mädchen mehrfach an der Schwelle zum Tod, muss künstlich beatmet und sogar reanimiert werden. Was zu diesem Zeitpunkt niemand ahnt: Jemand hat genau das beabsichtigt. Und Nola ist nicht das erste Baby, das zum Opfer wird.
In dieser Folge von „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“ geht es um eine Frau, der die eigene Anerkennung offenbar wichtiger war als das Leben der Kinder, die ihr anvertraut wurden und um die Frage, wie weit narzisstische Täter:innen gehen, um sich selbst aufzuwerten.
Expertin/Experte in dieser Folge: Dr. Beate Euserschulte, ärztliche Direktorin der Vitosklinik für forensische Psychiatrie in Haina und Gießen und Rechtsanwalt der Nebenklage in dem Fall Arik Bredendiek
Credit
Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers
Producer: Paulina Krasa, Laura Wohlers und Jon Handschin
Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Lea Schebaum
Schnitt: Pauline Korb
Rechtliche Abnahme: „Abel und Kollegen“; Benedikt Müller
Quellen (Auswahl)
Urteil Landgericht Marburg - liegt uns vor
Hintergrundgespräch mit “Frederike und Christoph”
Interview mit Rechtsanwalt der Nebenklage Arik Bredendiek
Spiegel: Alarm auf der Frühchenstation
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