Zeit hat er eigentlich immer, schrieb Vincent Klink vorher. Am besten vormittags und in seinem Restaurant, da ist er die meiste Zeit. Vincent Klink, 70, kocht nicht im Tagesgeschäft mit, er versteht sich eher wie ein Fußballtrainer, der seine Mannschaft trainiert. Seit 50 Jahren ist Klink Koch, seit 40 Jahren hat er eine eigene "Kneipe", wie er sein Restaurant nennt, und mit kleiner Unterbrechung hat er durchgehend einen Stern im renommierten Guide Michelin. Klink macht keinen Urlaub, er verbindet Arbeit mit Lust. Wie geht das? Nebenbei gibt er Blockflötenkonzerte, hat ein Bienenvolk und schreibt gefeierte Bücher über Essen und das Kochen. Warum er als Fleischesser eher vom Fleisch abrät, wie er mal die Hierarchien in seiner Küche abschaffen wollte und wieso die Kunst in seinen ersten Jahren als Koch seine Rettung war, erzählt er im Podcast.

FAZ Am Tresen - Der Gesprächspodcast

Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ

Vincent Klink, warum sterben Küchenchefs jung?

NOV 21, 201976 MIN
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Vincent Klink, warum sterben Küchenchefs jung?

NOV 21, 201976 MIN

Description

Der Sternekoch über den Hierarchien, Lust am Arbeiten und den Geschmack der Heimat Drei Lesehinweise Vincent Klink: Sitting Küchenbull, Rowohlt 2009 Klinks kulinarische Autobiographie Vincent Klink: Ein Bauch lustwandelt durch Wien, Ullstein 2009 Das neue Buch handelt von Wiener Lebensart und Kulinarik Wiglaf Droste: Oben und Unten, in "NZZ FOLIO", März 2016 Mit seinem Freund Droste sprach Klink über Hierarchien - es ist zugleich ein schönes Porträt. https://folio.nzz.ch/2016/maerz/du-scheisshaus