<p>In dieser Folge spricht Carel mit der Autorin <strong>Susi Siegert</strong> über ihr Buch bald erscheinendes Buch <em>„Gedenken Neu Denken“</em> und über die dringende Notwendigkeit, Erinnerungskultur in Deutschland neu zu gestalten. Wir werfen einen kritischen Blick auf den gesellschaftlichen Umgang mit der NS-Zeit und die Verantwortung, die damit einhergeht – nicht nur im Geschichtsunterricht, sondern auch im persönlichen und familiären Kontext.</p><p>Susi und Carel diskutieren darüber, warum viele Menschen – insbesondere Schwarze Menschen, People of Colour, queere Menschen und Menschen mit Behinderung – ganz andere Zugänge zur Erinnerungskultur haben, und weshalb für sie oft unverständlich ist, wie wenig die NS-Verbrechen in vielen deutschen Familien thematisiert werden. Die beiden diskutieren, weshalb das Bild vom "Widerstand der Großeltern" so verbreitet ist, welche Funktionen dieses Schweigen erfüllt – und was es bedeutet, dieser Verdrängung etwas entgegenzusetzen.</p><p>Diese Folge ist eine Einladung, genauer hinzuschauen, zuzuhören und Verantwortung zu übernehmen. Erinnerungskultur muss inklusiv, ehrlich und aktiv gestaltet werden – damit „Nie wieder“ mehr ist als ein Lippenbekenntnis.</p><p><br /></p><p>Photo: Robert Gommlich</p><p>_________________</p><p>Lasst uns gerne eine Bewertung da!</p><p>Instagram: @red_lektion </p><p>Unterstützt uns finanziell über Steady: https://steadyhq.com/de/redlektion/about </p><p>Unterstützt uns finanziell über Paypal: https://www.paypal.me/ridalcarel?locale.x=de_DE </p><p>Wünsche, Anregungen, Kritik an:
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