Von Klemens Patek. Nach über drei Wochen Krieg bleiben die Ziele der US-Regierung im Iran unklar. Die Gegenwehr des Iran ist schwächer geworden, aber noch vorhanden. Wo stehen wir militärisch in diesem Krieg? Christoph Göd vom österreichischen Bundesheer analysiert im „Presse“-Podcast, warum Bodentruppen für die USA eher eine begrenzte Option sind.

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Die Presse

US-Bodentruppen im Iran? „Einen Marsch auf Teheran kann man mit diesen Kräften nicht durchführen"

MAR 26, 202620 MIN
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US-Bodentruppen im Iran? „Einen Marsch auf Teheran kann man mit diesen Kräften nicht durchführen"

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Seit 28. Februar herrscht Krieg rund um den Iran: Die USA und Israel greifen den Iran an. Der Iran schießt wiederum Raketen auf Israel, auf US-Militärstützpunkte und Verbündete in der Region: die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Katar zum Beispiel. Die Straße von Hormuz, eine Meerenge zwischen Iran und der arabischen Halbinsel, ist vom Iran mehr oder weniger blockiert. Etwa 20 Prozent bis zu einem Viertel des weltweiten maritimen Ölhandels wird normalerweise hier durchtransportiert. Das ist wohl das größte Ass im Ärmel Irans. Gleichzeitig nimmt Israel wieder verstärkt die pro-iranische Hisbollah im Libanon ins Visier und hat im Süden des Libanon die Kontrolle übernommen. Nach drei Wochen Bombardement durch Israel und die USA: Zeigt der Iran Zeichen von Schwäche? Welche Ziele werden derzeit von Raketen beider Seiten ins Visier genommen? Oberstleutnant Christoph Göd, Militärstratege des österreichischen Bundesheers, beobachtet die Situation in der Region nicht erst seit Kriegsbeginn und gibt im „Presse“-Podcast eine Bestandsaufnahme: Wo stehen wir nach über drei Wochen Krieg? Gast: Christoph Göd, Oberstleutnant, Militärstratege des österreichischen Bundesheers Host: Klemens Patek Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger Mehr zum Thema: Der Militäraufmarsch am Golf Israel ist nicht unverwundbar gegen Irans Raketenhagel „Der Iran“ oder einfach nur „Iran“? Was ist richtig?