Gast: Jessika Gappisch, TU Darmstadt
Flüsse und Seen nutzen wir an heißen Tagen gerne als willkommene Möglichkeit, uns abzukühlen. Doch eine Nutzung ist auch in die andere Richtung möglich: Wir können die in Gewässern gespeicherte Energie nutzen, um zu heizen. Wie Wasser zum Baustein der Wärmewende werden kann, bespricht Moderator Christopher Baczyk mit Jessika Gappisch in der neuen Folge von „Technik aufs Ohr“. Gappisch forscht an der TU Darmstadt im Bereich Wasserbau und Hydraulik und untersucht, wie Flüsse und andere Gewässer als nachhaltige Wärmequelle genutzt werden können.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die in Gewässern gespeicherte Wärme technisch nutzbar machen lässt. Auch bei der Aquathermie liegt die technische Lösung in der Wärmepumpe, welche die Temperatur auf ein für Gebäude nutzbares Niveau anheben. Dabei wird schnell klar, dass Aquathermie keine Nischentechnologie ist, sondern beachtliches Potential bietet.
Gappisch selbst arbeitet an dem Projekt "Aquathermie-Viewer Deutschland". Auf der Karte sind bestehende Anlagen und Potentiale verzeichnet, um vorhandene Erfahrungen zu teilen und so zukünftige Projekte zu unterstützen.
Links zur Folge:
Aquathermie-Viewer Deutschland
Artikel der TU Darmstadt zum Aquathermie-Viewer
Fachgebiet Wasserbau und Hydraulik, Technische Universität Darmstadt
Jessika Gappisch bei LinkedIn
Wer eine Aquathermie-Anlage betreibt und diese noch nicht im Viewer findet, kann sie gerne über
[email protected] melden.
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VDI-Inititative "Zukunft Deutschland 2050"
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Musik- und Audioproduktion:
Studio Grüner Ton