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Ani Menua, Elena Barysheva, Julia Boxler & Saltanat Shoshanova

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X3 ist der erste PostOst Podcast. Gehostet von Ani Menua, Elena Barysheva, Julia Boxler, Saltanat Shoshanova

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108 - Берлинале 2026: Реальность против жюри с Анной Мальгиной
MAR 19, 2026
108 - Берлинале 2026: Реальность против жюри с Анной Мальгиной
В новом выпуске нашего спин-оффа на русском говорим о Берлинале 2026. Кинокритик Анна Мальгина побила рекорд прошлого года и посмотрела 96 картин: о войне, миграции, идентичности и работе с постсоветским наследием. Обсудили высказывания председателя жюри Вима Вендерса о том, что кино должно быть аполитичным, скандал (вполне политический) вокруг художественной руководительницы Берлинале Триши Таттл и работу Экуменического жюри. 💭 Как фильм Алисы Коваленко и Марыси Никитюк Traces о женщинах, переживших сексуализированное насилие от российских военных показал, что публике важно и ценно знать истории украин:ок, несмотря на все разговоры об “усталости от войны”💭 Как химиотерапия и обнуление иммунитета становятся ироничной метафорой распада СССР, олигархизации и становления нового политического тела в короткометражном фильме Graft Versus Host режиссера Гиорги Гаго Гагошидзе.💭 Как мифология саха накладывается на научный дискурс климатического кризиса в фильме Chuuraa Евгении Арбугаевой.Мы смотрели не только фильмы из конкурсной программы, но и программу ретроспективы: фильм Юрия Харчеватского «Оранжевые жилеты» (1993), который рассказывает о распаде Союза через воображаемое письмо советских феминисток немецким.Комедию Желемира Жильника «Тито. Среди сербов во второй раз», где актер в форме Тито ходит по Белграду и общается с людьми.Художественный фильм Михаила Беликова «Распад», посвященный катастрофе Чернобыля.И многое многое другое!Слушайте ХЗ, не забывайте ставить лайки и делиться нашим подкастом с друзьями, смотрите кино и не будьте аполитичными <3Фильмы, упомянутые в эпизоде:Следы / Traces (2026, Alisa Kovalenko, Marysia Nikitiuk)lСны реки / River Dreams (2026, Kristina Mikhailova)Forest High / Forêt ivre (2026, Manon Coubia)Хроники из блокады / Blockade Chronicle (2026, Abdallah Alkhatib)*Graft Versus Host / Трансплантат против хозяина (2026, Giorgi Gago Gagoshidze)Chuuraa (2026, Evgenia Arbugaeva)Русская зима / Russian Winter (2026, Patric Chiha)The Loneliest Man in Town (2026, Tizza Covi, Rainer Frimmel)​​Королева в беде / Queen at Sea (2026, Lance Hammer)​​Нина Роза / Nina Roza (2026, Geneviève Dulude‑De Celles)​​Lust / Желание (2026, Ralitza Petrova)​​Жёлтые письма / Yellow Letters (2026, Ilker Çatak)​Спасение / Salvation (2026, Emin Alper)​​Allemagne année 90 neuf zéro / Germany Year 90 Nine Zero (1991, Jean‑Luc Godard)​​Berlin, Bahnhof Friedrichstraße 1990 (1992, Thomas Schadt)​​D’Est (1993, Chantal Akerman)​​Glocken aus der Tiefe. Glaube und Aberglaube in Rußland (1993, Werner Herzog)​​Оранжевые жилеты / Orange Vests (1993, Yuri Khashchevatsky)Фильм можно посмотреть на YouTubeTito pro drugi put među Srbima / Tito Among the Serbs for the Second Time (1993, Želimir Žilnik) ​​Фильм можно посмотреть на YouTubeРаспад / Decay (1990, Mykhailo Bielikov / Mikhail Belikov)
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43 MIN
107 - Aus der Bubble: x3 Bericht mit Ani Menua und Julia Boxler (moderiert von Anna Mikheeva)
FEB 12, 2026
107 - Aus der Bubble: x3 Bericht mit Ani Menua und Julia Boxler (moderiert von Anna Mikheeva)
Diese Folge ist unser sehr persönlicher Lagebericht aus dem Inneren des x3 Kollektivs: über Förderkrisen, überlastete Strukturen und die Frage, wie ein postmigrantisches Projekt zwischen Ehrenamt, Care-Arbeit und politischer Gegenwart überhaupt weiterexistieren kann.Migration, zivilgesellschaftliches Engagement und Podcast-Arbeit bedeuten derzeit permanente Unsicherheit, un(ter)bezahlte Expertisen und das ständige Aushandeln von Sichtbarkeit. Ausbleibende Förderzusagen, gekürzte Kulturmittel und institutionelle Hierarchien verschärfen den Druck – und machen zugleich deutlich, wie sehr selbstorganisierte Räume gebraucht werden.Mit dieser Folge brechen wir bewusst mit der Social-Media-Kultur, wo nur Erfolg performt. Stattdessen sprechen wir offen über unsere Herausforderungen, Hoffnungen und Entschlossenheit, sie gemeinsam zu meistern. Wir wissen auch, dass unsere Erfahrungen nicht einzigartig sind und exemplarisch dafür stehen, wovon viele Projekte betroffen sind. Deshalb appellieren wir an euch, auch Krisen solidarisch zu denken, um sie gemeinsam durchzustehen.Wie verändert Förderprekarität die Arbeit eines postmigrantischen Kollektivs – inhaltlich, strukturell und emotional?Welche Lücken lassen staatliche Institutionen bewusst offen, wenn sie Diskurse zu Osteuropa, Kaukasus und Zentralasien weiter marginalisieren?Und wie kann Solidarität praktisch aussehen – jenseits von symbolischen Credits und reiner Sichtbarkeit?🗣️ Gemeinsam mit Anna Mikheeva sprechen Ani und Julia darüber, wie x3 sich in den letzten Jahren von einem „klassischen“ Podcast hin zu einem Kooperationshub und Forschungsprojekt entwickelt hat – getragen von einem Kollektiv, das überwiegend prekär bzw. ehrenamtlich arbeitet. Sie erzählen von geplatzten Förderräumen (ein Jahr Warten auf eine Absage), der Erfahrung staatlich als „nicht relevante Zielgruppe“ eingestuft zu werden, und von Erschöpfung, Zorn und trotzigem Weitermachen.Zugleich geht es um Visionen: die Gründung der gemeinnützigen Post Ost Agency gUG, den Wunsch, Förderlogiken zu verändern, Institutionen kritisch zu beraten und Synergien über PostOst hinaus zu schaffen. Live-Formate, Residenzen und Kooperationen zeigen, wieviel politische Energie in Begegnungsräumen entsteht – jenseits toxischer Social-Media-Dynamiken und Performancedruck. Klar wird: Diese Arbeit ist gelebte Wissensproduktion, Archiv und solidarische Infrastruktur zugleich – und ohne materielle Anerkennung auf Dauer nicht haltbar.✨ Unterstützt uns mit einer Spende: einmalig oder regelmäßig, je nachdem, was ihr euch leisten könnt.BankverbindungX3 PostOst Agency gUG (haftungsbeschränkt)
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Spende x3 PodcastDie Aufnahme entsteht in Kooperation mit ⁠@n_ost_org⁠, wo der Podcast seit Jahren aufgezeichnet wird – eine der wenigen stabilen Säulen in einem ansonsten extrem fragilen Förderumfeld.Die Hosts: Julia Boxler ⁠@boxxler⁠ & Ani Menua ⁠@ani_menua – künstlerische Forscherinnen, Aktivistinnen und Teil eines wachsenden Kollektivs, das postmigrantische, queer-feministische Perspektiven in Forschung, Medien und Praxis miteinander verschränkt.​Anna Mikheeva ist Redakteurin der multilingualen Plattform syg.ma, Feministin, interdisziplinär tätige Künstlerin und Teil des x3 Kollektivs. (Ich bin für die Social-Media-Kanäle von x3 verantwortlich.)In der Folge moderiert sie das Gespräch, bringt eigene Erfahrungen ein und beschreibt, wie sehr ihr in ihrem Kontext dekoloniale Perspektiven und Räume wie x3 fehlen.🌐 Mehr auf unserer ⁠⁠Webseite⁠⁠👁 Folgt uns auf ⁠⁠Instagram⁠⁠ für mehr Updates & Diskussionen, Einblicke in die Arbeit des Kollektivs und kommende Live-Formate.​👂 Weitere Podcast-Folgen zum Kontext PostOst, Migration & Partizipation findet auf unserer ⁠⁠⁠Webseite⁠⁠⁠ – viele davon werden inzwischen von Hochschulen, Einrichtungen und Projekten als Vorbereitungsmaterial und Diskursarchiv genutzt.​
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53 MIN
106 - Zwischen Paragraphen und Postmigrantisch: Spätaussiedler und Aktivisten in Berlin mit Eugenie Frank und Nikita Heidt
DEC 22, 2025
106 - Zwischen Paragraphen und Postmigrantisch: Spätaussiedler und Aktivisten in Berlin mit Eugenie Frank und Nikita Heidt
Diese Folge ist der zweite Teil einer Podcast-Reihe zu transgenerationalen Traumata, Aussiedler:innen, Spätaussiedler:innen sowie hybriden und fluiden Identitäten im Spiegel des PostOst-Diskurses.Migration bedeutet hybride Identitäten und das ständige Sich-Erklären-Müssen. Die Rückkehrdebatten, die Suche nach echten Räumen, die prekäre Förderlogik und die Krisen heutiger Zeit werfen Fragen auf:💭 Welche Narrative prägen die jüngere Generation von Spätaussiedlern?💭 Wie funktioniert Empowerment, ohne transgenerationale Traumata zu negieren?💭 Und wie schaffen wir Solidarität statt Konkurrenz zwischen neuen und etablierten Strukturen?🗣️ Gemeinsam mit Eugenie Frank und Nikita Heidt sind wir in die tiefen Schichten deutscher Migrationspolitik gegenüber sogenannten Russlanddeutschen, Spätaussiessiedlern und Vertrieben  eingetaucht – von der Abwertung in der Sowjetunion über rechtliche Brüche seit 1993 bis zur Frage, wie wir heute solidarisch handeln können, ohne die Vorarbeit vorheriger Generationen zu untergraben.Klar ist: Wir brauchen differenzierte Positionierungen zwischen Behördenbegriffen, wissenschaftlichen Kategorien und gelebten Erfahrungen.Die Aufnahme entsteht im Auftrag von Katarina Niewiedzial @integrationsbeauftragteberlin, Beauftragte des Senats von Berlin für Partizipation, Integration und Migration, und Walter Gauks @waltergauks, Ansprechperson für Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene in Berlin. Herzlichen Dank an n-ost für die Studio-Kooperation @n_ost_orgDie Gesprächspartner:innen:Nikita Heidt wurde 1995 in Moskau geboren und kam 2019 als Spätaussiedler nach Deutschland. Er beschäftigt sich mit dem Thema Russlanddeutsche, schrieb seine Masterarbeit als Historiker über russlanddeutsche Gemeinschaften in Russland, Deutschland und den USA. 2023 gründete er die Riwwel gUG sowie weitere Initiativgruppen in Berlin, darunter „Warum бы и nicht“, durch die die Integration von Spätaussiedlern und die weltweite Vernetzung der russlanddeutschen Communitys gefördert werden.Riwwel — (Organisation für Spätaussiedler:innen und Russlanddeutsche 2. Generation)Gemeinsam unterwegs — BAMF-Programm "Gemeinsam unterwegs: Identität. Anerkennung. Begegnung" (§9 Abs.4 BVfG)​Warum бы и nicht Berlin — Club/Initiative im Übergangswohnheim.Eugi Frank verbindet in diesem Talk persönliche Erfahrungen mit ihrer beruflichen Expertise in diskriminierungskritischer Bildungsarbeit. Auslandsaufenthalte in Tadschikistan und Kasachstan sowie ihr politisches Engagement prägen ihren Blick auf Herkunft, Identität und Solidarität. In ihrer Masterarbeit ((Un-)Sichtbare Migration?! Identitätskonstruktionen russlanddeutscher (Spät-)Aussiedler:innen in der zweiten Generation) beschäftigte sie sich zudem wissenschaftlich mit den Identitätskonstruktionen der zweiten Generation russlanddeutscher (Spät-)Aussiedler*innen.🌐 Mehr auf unserer Webseite👁 Folgt uns auf Instagram für mehr Updates & DiskussionenDie Hosts:Julia Boxler @boxxler Ani Menua @ani_menua👂 Weitere Podcast-Folgen zum Thema:Folge 40 Partizipation statt Integration: mit Katarina Niewiedzial Folge 26 Russlanddeutsch und BIPoC: Zu Gast Angelika KimFolge 88 Talking PostOst Migration mit Emilia Smechowski, Maria Alexopoulou, Nane Khachatryan & Julia Boxler
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78 MIN
105 - Trauma ist keine Identität — Aussiedler, Spätaussiedler, PostOst
DEC 15, 2025
105 - Trauma ist keine Identität — Aussiedler, Spätaussiedler, PostOst
🎙️ Trauma ist keine Identität — Aussiedler, Spätaussiedler, PostOstUnsere neue Folge ist der Auftakt einer zweiteiligen Podcast-Reihe zu transgenerationalen Traumata, Aussiedler:innen, Spätaussiedler:innen sowie hybriden und fluiden Identitäten im Spiegel des PostOst-Diskurses.🗣️ Gemeinsam mit Katharina Blumberg-Stankiewicz und Waldemar Masson diskutieren wir, wie zivilgesellschaftliche Arbeit von vorangegangenen Generationen aufgebaut wurde und wie wir heute solidarisch handeln können, um neue Resonanzräume zu schaffen.Oft wird die Geschichte von Spätaussiedler:innen und sogenannten Russlanddeutschen auf drei historische Marker verengt: Auswanderung, Deportation, “Rückkehr”. Jenseits dieser vereinfachenden Schlagworte beginnt die eigentliche Suche nach Identität – das Ringen um das Verständnis komplexer transgenerationaler Migrationserfahrungen und die Sehnsucht nach echten Austauschräumen auf Augenhöhe. Im Gespräch bewegen wir uns zwischen migrantischen Selbstverortungen, Mehrfachzugehörigkeiten und gesellschaftlichen Uneindeutigkeiten, die die Zivilgesellschaft zuweilen herausfordern.💭 Wie können wir uns jenseits von technischen und historisch gewachsenen Kategorien solidarisieren?💭 Wie funktioniert Empowerment, wenn man sich weder als „Opfer“ noch als „Vorzeige-Migrant“ labeln lassen will? Und wie finden wir neue Sprachen des Erinnerns, die über Trauerarbeit hinausgehen?💭 Können wir Migration nicht nur als problembehaftet, sondern auch als Ressource und Quelle für produktive Perspektivwechsel verstehen?Die Aufnahme entsteht im Auftrag von Katarina Niewiedzial @integrationsbeauftragteberlin, Beauftragte des Senats von Berlin für Partizipation, Integration und Migration, und Walter Gauks @waltergauks, Ansprechperson für Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene in Berlin.Herzlichen Dank an @n_ost_org für die Studio-Kooperation Die Gesprächspartner:innen:Katharina Blumberg-Stankiewicz wurde 1977 in Olsztyn geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Sie hat an der Europa-Universität Viadrina Kulturwissenschaften studiert und promoviert zur „Uneindeutigkeit nach der Migration“. Sie ist Mitbegründerin der Initiative „Zwischen den Polen“, die sich für multiperspektivische Sichtweisen auf Migration und Nachbarschaft einsetzt. Aktuell kooperiert sie unter anderem mit der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, um die Geschichten polnischer Migrant:innen der 80er Jahre sichtbar zu machen.Zwischen den Polen — Initiative für transnationale Zusammenarbeit und postmigrantische Perspektiven.ZEIT Online: Polnisch-deutsche Identität – Ein Essay über Zugehörigkeit, Migration und die Frage nach Nationalität jenseits starrer Grenzen.Ateliergespräch (Video) – Ein Einblick in den Austausch über „Wagheiten“ und die Uneindeutigkeit der Migration. Mit Darja Klingenberg, Miray Seramet und Julia Boxler.Waldemar Masson ist Kunsthistoriker, Künstler, Pädagoge, Autor und passionierter Ahnenforscher. Er setzt sich für eine lebendige Erinnerungspraxis und moderne Vermittlung russlanddeutscher Geschichte ein. Seine Ahnenforschung eröffnete ihm seine eigene europäische Familiengeschichte, die von Frankreich bis Südtirol reicht.Zeitzeugengespräch – Waldemar Masson im Interview über Exilerfahrungen, Familiengeschichte und Erinnerungskultur.🌐 Mehr auf unserer Webseite 👁 Folgt uns auf InstagramDie Hosts: Julia Boxler @boxxler Ani Menua @ani_menua👂 Weitere Podcast-Folgen zum Thema:Folge 74 Ju Bavyka: Migration und Queerness narrativierenFolge 78 Transformative Identities mit Masha Beketova & Marina Solnzewa
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74 MIN
104 - Framings, 
Namings, 
Solidaritäten mit Ana Tcheishvili und Elza Gubanova
NOV 20, 2025
104 - Framings, 
Namings, 
Solidaritäten mit Ana Tcheishvili und Elza Gubanova
🎙️Framings, 
Namings, 
SolidaritätenUnsere Live-Podcast-Aufnahme in Leipzig hat gezeigt, wie vielschichtig und herausfordernd es ist, über Erfahrungen mit Imperialismus von Ost und West sowie komplexe Zugehörigkeiten innerhalb der deutschen Gesellschaft zu sprechen.🗣️ Gemeinsam mit Elza Gubanova und Ana Tcheischvili sind wir in die „blinden Flecken“ deutscher Erinnerungskultur eingetaucht – von der fehlenden Auseinandersetzung mit anti-osteuropäischen NS-Verbrechen über sowjetischen Imperialismus bis zur Erschöpfung durch das ständige Sich-Erklären-Müssen.Migration bedeutet hybride Identitäten und neue Lücken im eigenen Alltag. Der Krieg, die Okkupation und Proteste in Ukraine, wie auch Georgien und die Suche nach Zugehörigkeit werfen Fragen auf: 💭 Wo gehören unsere Stimmen innerhalb postmigrantischer und postsozialistischer Realitäten hin? 💭 Was bewirkt der PostOst-Diskurs  – welche politischen Perspektiven sind damit verbunden? 💭 Und welche politische Bedeutung kann ein Begriff als poetischer Suchraum entfalten?Klar ist: Wir brauchen mehr Räume für differenziertere Positionierungen.✨ Danke an alle, die dabei waren – Eure Geschichten und Fragen machen den Diskurs lebendig und umfassend! Der Abend und die gesamte Reihe LOKAL DEKOLONIAL sind eine Kooperation zwischen der bpb und dem Referat Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig. @bpb_de, @stadtleipzig. Im Rahmen des Festivals @politikimfreientheater.Die Teilnehmerinnen <3:Ana TcheishviliAna ist eine in Leipzig lebende georgische Dichterin und Psychologin. Sie schreibt Lyrik auf Deutsch und Georgisch, veröffentlicht in renommierten Literaturzeitschriften und tritt regelmäßig bei Lesungen auf, zuletzt auch beim Poesiefestival 2024 in Berlin. Ihr erster Gedichtband Der Tote ist nicht von uns erschien 2024 im Verlagshaus Berlin. Neben ihrer künstlerischen Arbeit studiert sie am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig.Instagram: @anushkahasalreadyspilledtheoilElza Gubanova (Ostov Collective)Elza forscht am Schnittpunkt von Sound und Kriegserfahrung. Ihre partizipative Praxis mit dem Ostov Collective erkundet, wie akustische Umgebungen von militärischen Konflikten kollektive Erinnerungen prägen. Sie verbindet künstlerische und wissenschaftliche Perspektiven, um Kriegserfahrungen hörbar zu machen und gesellschaftliche Narrative zu reflektieren.Instagram: @elzagubanovva @ostov.collective🌐 Auch auf unserer Webseite👁 Folge uns auf  Instagram für mehr Updates & DiskussionenJulia Boxler @boxxlerAni Menua @ani_menua Offizieller Account der Stadt Leipzig @stadtleipzigBundeszentrale für politische Bildung (bpb) @bpb_deFestival „Politik im Freien Theater“ @politikimfreientheaterKristina Raßmann-Semenova, Curator @kristoscha_Anna Koroleva⁠ @skazkatut⁠Petja Ivanova @poetic_futures_Fotos: Felix Pacholleck @felixpacholleck 👂 Weitere Podcasts zum Thema:Folge 58 mit Juri Wasenmüller: Lost Ost statt PostOst?Folge 67 mit Valeria Dobralskaya: Migration und Exil vor 100 Jahren und heuteFolge 90 mit Nicole Jundt, Saltanat Shoshanova & Ani Menua: Diversity Check PostOst
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71 MIN