Geldmeisterin

Der Finanzpodcast mit Julia Kistner

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Der Finanz- und Börsenpodcast, der langfristig und nachhaltig mehr aus Deinem Vermögen macht, prominente Gäste aus der Finanzwelt zu Gast hat, Wert auf nachhaltige Geldanlagen legt und Dich obendrein mit Financial True Crime unterhält.

Recent Episodes

OCT 31, 2026
„Hyperscaler sind trotz allem weniger verschuldet als viele europäische Unternehmen“
Ein risikofreudiger US-Präsident und der Iran-Krieg prägten das Jahr 2026 wesentlich mit sehr unterschiedlichen Auswirkungen auf die Staaten, resümiert #GunterDeuber, Chefanalyst der #RaiffeisenbankInternational das Wirtschaftsjahr 2026. Amerika wachse mit über zwei Prozent, Österreich leide hingegen überproportional unter den geopolitischen Spannungen. Während die österreichische Volkswirtschaft von der deutschen Konjunktur deutlich weniger profitiere als früher, laufe die Wiener Börse dank international tätiger Konzerne wie OMV und Raiffeisen sehr gut, meint Gunter Deuber in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN. Er führt die schwache realwirtschaftliche Entwicklung der Alpenrepublik auf die Strukturprobleme und die mangelnde internationale Wettbewerbsfähigkeit Österreichs zurück. Man könne nicht einfach alles auf Deutschland schieben. Ebenso mit Deutschlands Wirtschaft stark verflochtene Volkswirtschaften wie Ungarn oder Polen würden deutlich stärker wachsen. Die jüngsten Korrekturen am Wiener Finanzplatz seien normale Gewinnmitnahmen nach guter Börsenphase und nicht spezifisch für Wien. Für 2027 erwartet der RBI-Chefanalyst ein moderates Wirtschaftswachstum in Europa und den USA mit stabiler Inflation, was grundsätzlich ein positives Börsenumfeld schaffe. Er blickt moderat optimistisch auf die Aktienmärkte, da diese fair bewertet seien. Als konkrete Kursziele für das kommende Jahr nennt Gunter Deuber für den deutschen DAX-Index 28.000 Punkte und für den S&P 500 rund 8.500 Punkte. Die anhaltende Wirtschaftsstärke der USA, besonders durch Innovationen wie künstliche Intelligenz, stütze diese Erwartung. Allerdings warnt er vor steigenden Anleiherenditen als Konkurrenz für Aktien. Gunter Deuber rechnet jedoch erst im zweiten Halbjahr mit größeren Umschichtungen der großen institutionellen Anleger zwischen Anleihe- und Aktienmärkten. Für Privatanleger mache aber eine ausgewogene Umschichtung in festverzinsliche Wertpapiere jetzt durchaus schon Sinn, da aktuelle Renditen im Eurozone-Bereich attraktiv seien. Zugleich warnt er vor Bonitätsrisiken bei Staatsanleihen, besonders französischer, während Unternehmensanleihen im Investment-Grade-Bereich solide Renditen bieten und Kaufkraftschutz ermöglichen. Gunter Deuber teilt nicht die Angst vor einer hohen Verschuldung der amerikanischen Hyperscaler. Diese blieben trotz gestiegener Verschuldung nur moderat verschuldet: „Viele europäische Unternehmen sind höher verschuldet.“ Für die Portfoliostabilisierung empfiehlt der Finanzexperte Investment-Grade-Unternehmensanleihen sowie selektiv hochwertige Staatsanleihen, da Gold langfristig keine nachhaltigen Renditen biete. RBI-Chefanalyst Gunter Deuber sieht auch den langfristigen KI-Modernisierungszyklus intakt, der erst in seinen frühen Phasen stecke. Große Technologiekonzerne wie Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft seien durch ihre niedrige Verschuldung und Fähigkeit zur Monetarisierung von KI gut positioniert. Wo er 2027 noch interessante Ertragsperspektiven sieht, verrät er in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/ #Börsenausblick #Aktien #Anleihen #DAX #SP500 #KI #Konjunktur #Podcast Foto: RBI/Gerry Mayer-Rohrmoser / Bearbeitung GELDMEISTERIN
37 MIN
OCT 24, 2026
„Bonds are back again."
Fünf Prozent weniger Staatsverschuldung mit Bundesschätzen „Bonds are back again“, weist #MarkusStix, Sprecher der Geschäftsführung der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur (#OeBFA) im Gespräch mit dem Podcast GELDMEISTERIN auf die Attraktivität von (Staats)Anleihen angesichts der gestiegenen Verzinsung hin. Aktuell sind österreichische, zehnjährige Staatsanleihen mit 3,66 Prozent verzinst, deutsche Staatsanleihen mit 3,38 Prozent. Und wenn man weiter in der Zinskurve geht, wenn man beispielsweise in Richtung 30 Jahre geht, dann ist Österreich bei 3,99 Prozent. Fast rund um den Globus steigen die Staatsschulden. Österreich zum Beispiel muss zum heutigen Stand laut WIFO Jahr für Jahr 30 Milliarden Euro refinanzieren. Und der überwiegende Teil der neu aufgenommenen Schulden wird dafür benötigt, die Zinsen für die hohen Staatsschulden zu bedienen. Je mehr die Staatsschulden steigen, desto mehr verlieren die Kreditgeber das Vertrauen in die Rückzahlungsfähigkeit des jeweiligen Staates und fordern eine umso höhere Verzinsung ein. Vor allem Frankreich und Belgien bezahlen deutlich höhere Zinsen auf ihre Staatspapiere als andere Euro-Länder. Das mache die Schuldentilgung umso schwieriger. Der Schuldenstand Österreichs lag Ende September 2026 bei 325 Milliarden Euro. Inklusive Sozialversicherungen, Länder, Gemeinden etc. sind es rund 430 Milliarden Euro. Die Staatsverschuldung von 81 Prozent des BIP könnte man um fünf Prozentpunkte auf 76 Prozent reduzieren, wenn alle 5000 öffentlichen Einheiten in Österreich ihre geschätzten 27 Milliarden liquiden Mittel nicht auf Bankkonten zwischenparken würden, sondern in kurz laufenden österreichischen Staatsanleihen, sprich Bundesschätzen, veranlagen würden. In dieser Folge der #Geldmeisterin spricht #JuliaKistner mit #MarkusStix, Sprecher der Geschäftsführung der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur (#OeBFA), über den „Maschinenraum der Republik“: Wie Österreich seine Schulden finanziert, warum Staatsanleihen plötzlich wieder attraktiv sind und weshalb gutes Timing beim Schuldenmanagement allein nicht reicht. Zum Schluss gibt der „Schatzmeister der Republik“ auch noch einen ganz persönlichen Rat: Ausgaben gut planen, Liquiditätsreserven aufbauen und möglichst früh damit beginnen, eigenes Kapital anzusparen. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, Podcasthost der GELDMEISTERIN, die sich über Weiterempfehlungen dieses werbefreien Kanals freut. Musik- & Soundrechte:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ #Anleihen #Staatsschulden #Zinsen #Zwischenfinanzierung #Inflation #bundesschatz.at #anlegen #Podcast Foto: OeBFA/ Bearbeitung GELDMEISTERIN
47 MIN
OCT 17, 2026
Bis zu 15 Prozent in China und weitere zehn Prozent in andere asiatische Märkte investieren.
China gehört heute in jedes Portfolio Jean-Marie Mercadal, CEO der in Hong Kong ansässigen OFI-Tochter Syncicap AM empfiehlt Asien zulasten der USA im Portfolio stärker zu gewichten. „Es ist Zeit mehr zu diversifizieren und dabei fünf bis 15 Prozent in China zu investieren und weitere zehn Prozent in andere asiatische Märkte mit Technologievorsprung“, rät Jean-Marie Mercadal und denkt dabei etwa an Südkorea und Taiwan. Damit würde man die großen Korrekturgefahren bei den sehr gut gelaufenen US-amerikanischen KI-Aktien vermeiden und könnte stattdessen über die asiatischen Hightech-Titel am KI-Boom mitnaschen. Dazu ließen sich aus Europa die klassischen Industriewerte mischen. Ganz ohne Risiko sind Investments in chinesische Aktien aber auch nicht angesichts des schwachen Verbrauchervertrauens und der Immobilienkrise in China. Beides belaste derzeit die chinesische Binnennachfrage. Chinesische Anleihen seien aufgrund der deflationär niedrigen Zinsen derzeit nicht interessant. Mehr zum chinesischen Anlageuniversum in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, Podcasthost der GELDMEISTERIN, die sich über Weiterempfehlungen dieses Kanals freut. Musik- & Soundrechte:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ #China #Diversifikation #Zinsen #KI #Inflation #Asien #USA #anlegen #Podcast Foto: OFI/Syncicap AM / Bearbeitung GELDMEISTERIN
28 MIN
OCT 8, 2026
Die Geopolitik bewegt die Börsen
So wird Dein Portfolio krisenfester Politische Börsen haben kurze Beine. Gilt diese alte Börsenweisheit nicht mehr? Kriege, Zölle und neue Machtblöcke würden längst mehr als kurzfristige Kursbewegungen,meint zumindest .#ArneTölsner, Head of Client Group DACH bei #CapitalGroup im Gespräch mit der GELDMEISTERIN. Die Geopolitik verändere Lieferketten, Energiekosten unddie Perspektiven ganzer Branchen und das nachhaltig. Daher bräuchten geopolitische Risiken einen festen Platz in der Investmentanalyse,betont Arne Tölsner. Am Beispiel der Straße von Hormus erklärt er, wie schon die Unsicherheit über einen wichtigen Handelsweg Transport- und Versicherungskosten erhöhen und Unternehmen unter Druck setzen kann. Andererseits können Aktien spannend sein, die Europas Energieversorgung, Infrastruktur undVerteidigung stärken. Worauf es bei der Auswahl widerstandsfähiger Unternehmen ankommt: Geschäftsmodell, Bilanz, Cashflows und kritische Abhängigkeiten. Politische Ereignisse lassen sich kaum zuverlässig vorhersagen, so Arne Tölsner. Umso wichtiger seien ein langfristiger Anlagehorizont, bewusst gestreute Risiken und ein genauer Blick auf dieUnternehmen im Portfolio. Worauf es genau bei Aktien ankommt erfährst Du von Arne Tölsner in in dieser Folge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner. Podcasthost der GELDMEISTERIN, die sich über Weiterempfehlungen dieses Kanals freut. Musik- & Soundrechte:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ #Geopolitik #krisenfest #Diversifikation #Zinsen #KI #Inflation #anlegen #Podcast Fotos: Capital Group /Bearbeitung GELDMEISTERIN
26 MIN
OCT 4, 2026
Value oder growth? Beides ist möglich!
Warum Qualität und Wachstum heute zusammengehören Value oder Growth? Für #FrankFischer, CEO von #ShareholderValueManagement , ist diese klassische Trennung längst nicht mehr zeitgemäß. ImGespräch mit der Geldmeisterin erklärt er seinen Ansatz des „ModernValue“: Unternehmen sollen wachsen und eine hohe Qualitätaufweisen – gekauft werden sie aber nur, wenn auch der Preis stimmt. Und diese Anforderungen haben auch einige Growth Aktien. Dabeigeht es nicht nur um bekannte Tech-Giganten. Frank Fischer sucht gezielt dort,wo weniger Investoren hinschauen: bei europäischen Small und Mid Caps,familien- und eigentümergeführten Unternehmen und Geschäftsmodellen, die vongroßen strukturellen Veränderungen profitieren. Die Chancen nennt er im Podcast GELDMEISTERIN auch beim Namen, u.a.der Security-Spezialist #Secunet, Ionos, das IT-Unternehmen #Multiply und #Ionos,das britische Spezialchemieunternehmen #Croda und der britische IT-Spezialdienstleister#Diploma. Vor allem Versicherung würde von KI und Digialisierung profitieren,nennt er die französische #Scor und die deutsche #Munich Re als seine akutellen Favoriten. Warum er bei Microsoft noch viel Potenzial sieht verrät Frank Fischer in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN und vieles mehr. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, Podcasthost der GELDMEISTERIN, die sich über Weiterempfehlungen dieses Kanals freut. Musik- & Soundrechte:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ #SmallCaps #Tech #growth #value #Zinsen #KI #Inflation #anlegen #Podcast Fotos: Shareholder Value Management /Bearbeitung GELDMEISTERIN
36 MIN