Als Robert Habeck sein Heizungsgesetz vorstellt, rebellieren Teile der Republik. Katrin Schmelz überrascht das nicht. Die Verhaltensökonomin erforscht die Akzeptanz von Klimaschutz. Das Ergebnis: Mit falsch gemachtem Klimaschutz verliert die Politik selbst die Leute, die ihn eigentlich unterstützen. Menschen möchten sich nicht vorschreiben lassen, wie sie heizen oder kochen sollen."Fühlen sich Menschen in ihrer Freiheit eingeschränkt? Das ist der entscheidende Aspekt", sagt Schmelz im Podcast. "Eine Vorgabe zur Regulierung der Wohnraumtemperatur oder des Fleischkonsums würde mehr Widerstand hervorrufen als die Corona-Impfpflicht."Außerdem im Podcast:Wie ist das Leben als überzeugte Radfahrerin in Santa Fe?Warum wurde Katrin Schmelz von der "amerikanischen Freundlichkeit" überrascht?Wo hat Norwegen Klimaschutz fast perfekt umgesetzt?Warum würden die Menschen Tempolimit und Flugverbote akzeptieren, nicht aber Vorgaben zum Fleischkonsum?Gast: Dr. Katrin Schmelz, Verhaltensökonomin und Psychologin. Sie erforscht am Santa Fe Institute im US-Bundesstaat New Mexiko und bald an der Technischen Universität Dänemark (DTU) die Akzeptanz von Nachhaltigem Verhalten.Moderation: Clara Pfeffer und Christian HerrmannWir freuen uns über Feedback und Zuschriften:
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