Geht Wirtschaften auch nachhaltig? Ja, sagt Alma Spribille. Sie hat in Freiburg den klimaneutralen Mobilfunkanbieter Wetell gegründet. Die ehemalige Solarzellenforscherin am Fraunhofer ISE war zudem Mitglied im Mittelstandsbeirat von Robert Habeck und setzt sich im Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft für wertebasiertes Unternehmertum ein. In dieser Folge von „BZ am Ohr" erzählt sie BZ-Redakteurin Dora Schöls, wie sie aus der sicheren Forschungsstelle ins Gründerabenteuer wechselte.
Warum ausgerechnet Mobilfunk, wenn es doch offensichtlichere Baustellen beim Klimaschutz gibt? Alma Spribille erklärt, dass Telekommunikation weltweit mehr CO2-Äquivalente verursacht als der Flugverkehr – und dass es in dieser Branche lange keine nachhaltige Alternative gab. Sie spricht über Greenwashing bei großen Anbietern, über Pflanzenkohle-Kompensation und darüber, wie Wetell mit Investitionen in Windräder auf dem Rosskopf Ökostrom produziert. Und sie verrät, mit welcher „dreisten Mutigkeit" sie sich eine Netzanbindung erkämpfte.
Doch Alma Spribille blickt auch kritisch auf die aktuelle Wirtschafts- und Energiepolitik, auf die Herausforderungen für Gründerinnen in Deutschland und auf die Frage, wie viel Verantwortung Politik, Wirtschaft und Einzelne für eine nachhaltige Zukunft tragen. Warum gründen so wenig Frauen ein Start-up? Wie geht sie persönlich mit Rückschlägen um – etwa beim gescheiterten Crowdfunding für den Wetell Hub? Und was rät sie anderen Frauen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen wollen?

BZ am Ohr

Badische Zeitung

Mehr CO2 als Fliegen: Wie Alma Spribille mit Mobilfunk die Welt retten will

JUN 11, 202642 MIN
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Mehr CO2 als Fliegen: Wie Alma Spribille mit Mobilfunk die Welt retten will

JUN 11, 202642 MIN

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Geht Wirtschaften auch nachhaltig? Ja, sagt Alma Spribille. Sie hat in Freiburg den klimaneutralen Mobilfunkanbieter Wetell gegründet. Die ehemalige Solarzellenforscherin am Fraunhofer ISE war zudem Mitglied im Mittelstandsbeirat von Robert Habeck und setzt sich im Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft für wertebasiertes Unternehmertum ein. In dieser Folge von „BZ am Ohr" erzählt sie BZ-Redakteurin Dora Schöls, wie sie aus der sicheren Forschungsstelle ins Gründerabenteuer wechselte.Warum ausgerechnet Mobilfunk, wenn es doch offensichtlichere Baustellen beim Klimaschutz gibt? Alma Spribille erklärt, dass Telekommunikation weltweit mehr CO2-Äquivalente verursacht als der Flugverkehr – und dass es in dieser Branche lange keine nachhaltige Alternative gab. Sie spricht über Greenwashing bei großen Anbietern, über Pflanzenkohle-Kompensation und darüber, wie Wetell mit Investitionen in Windräder auf dem Rosskopf Ökostrom produziert. Und sie verrät, mit welcher „dreisten Mutigkeit" sie sich eine Netzanbindung erkämpfte.Doch Alma Spribille blickt auch kritisch auf die aktuelle Wirtschafts- und Energiepolitik, auf die Herausforderungen für Gründerinnen in Deutschland und auf die Frage, wie viel Verantwortung Politik, Wirtschaft und Einzelne für eine nachhaltige Zukunft tragen. Warum gründen so wenig Frauen ein Start-up? Wie geht sie persönlich mit Rückschlägen um – etwa beim gescheiterten Crowdfunding für den Wetell Hub? Und was rät sie anderen Frauen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen wollen?Mehr zum Thema:Start-up: Warum das Freiburger Unternehmen Wetell seine Gehälter offenlegt (2025)Interview: Wetell bietet einen grünen Handy-Tarif aus Freiburg (2019)BZ am Ohr: Podcast: Female Leadership: Was Frauen den Mut zum Führen und Gründen gibt – und was sie verändern (2025)Freiburger Start-up: Wie die Gründer von Wetell Spekulation mit ihrer Firma verhindern wollen (2022)Video: Das Best-of aus dem BZ-Talk mit Robert Habeck (2025)