Die US-Regierung entfesselt eine Welle der Gewalt. Auf die Intervention in Venezuela und die Entführung von Staatspräsident Nicolás Maduro Anfang Januar folgte kaum einen Monat später der Beginn der Angriffe auf den Iran gemeinsam mit Israel.
Mit Hilfe der Polizei- und Zollbehörde des Ministeriums für Innere Sicherheit (ICE) und der Nationalgarde treibt US-Präsident Donald Trump parallel die Militarisierung der Innenpolitik voran. Bei der Jagd auf vermeintlich illegale Migrantinnen wurden zwei Zivilistinnen durch ICE-Beamte getötet.
Welche Absicht verfolgt die US-Regierung mit ihrer Politik? Warum begrüßt die Bundesregierung die völkerrechtswidrigen Interventionen, obwohl sie doch an anderer Stelle das Ende der regelbasierten Ordnung beklagt? Und können progressive Kräfte wie der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani eine Alternative bieten?
In dieser Folge spricht Felix Jaitner mit Loren Balhorn über die Politik der USA seit der Wiederwahl Donald Trumps. Balhorn ist ehemaliger Mitarbeiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung und außerdem Mitbegründer und Chefredakteur der deutschsprachigen Ausgabe von Jacobin.
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Shownotes:
Balhorn, Loren (2026): Wer nicht über Venezuela spricht, muss auch zu Grönland schweigen, Jacobin Magazin.
Balhorn, Loren (2024): Trump hat nicht gewonnen – Harris hat verloren, Jacobin Magazin.
Silver, Beverly J./ Payne Corey R. (2022): Domination Without Hegemony and the Limits of US World Power, Emerald Publisher.