<description>Im Zentrum des Romans ist eine Insel. Dort gibt es h&amp;#228;ngende G&amp;#228;rten und botanische Zeichnungen. So versucht eine Gemeinschaft von Lehrern und Sch&amp;#252;lern die Artenvielfalt zu retten. Um sie herum sind die Elemente au&amp;#223;er Rand und Band: Feuer, &amp;#220;berschwemmungen, vom Menschen gemachte Umweltverschmutzung setzen dem Planeten zu. Und auch die Inselbewohner tragen ihr pers&amp;#246;nliches P&amp;#228;ckchen mit sich herum.
Sarah Kuratles Roman wurde das Label "Climate Fiction" aufgeklebt. Stephan Ozsv&amp;#225;th hat sie inmitten von Pflanzen und Lieblingstieren im Wiener Botanischen Garten getroffen und mit ihr &amp;#252;ber Literatur, Sprachspiele, Inspiration durch Malerei und ihr Lesepublikum gesprochen.
Das Buch von Sarah Kuratle, &amp;#252;ber das wir im Podcast reden
Sarah Kuratle: "Chim&amp;#228;re", Otto-M&amp;#252;ller-Verlag, 23 Euro, 160 Seiten.
Stephan Ozsv&amp;#225;th empfiehlt
Jos&amp;#233; Lezama Lima: "Paradiso", Suhrkamp Taschenbuch. 648 Seiten. Antiquarisch.
Marie-Luise Kaschnitz: "Der alte Garten", Suhrkamp Taschenbuch, Antiquarisch
Maria Bidian: "Das Pfauengem&amp;#228;lde", Zsolnay, 320 Seiten, 24 Euro.
Sarah Kuratle empfiehlt
Andreas Unterweger: "Das gelbe Buch", Literaturverlag Droschl, 240 Seiten. 20 Euro
Leta Semadeni: "Amur, gro&amp;#223;er Fluss", Atlantis Literatur, 192 Seiten, 26 Euro
Der Ort
Botanischer Garten Wien
Die Autorin
Sarah Kuratle ist 1989 in Bad Ischl geboren. Sie wuchs diesseits und jenseits der Schweizer Grenze auf. Sie studierte in Graz Germanistik und Philosophie, arbeitet heute in einer Bibliothek in Dornbirn (Vorarlberg), wo sie auch mit ihrer Familie lebt. Ihre Lyrik und Prosa wurden vielfach ausgezeichnet.
Mit ihrem Romandeb&amp;#252;t "Greta und Jannis. Vor acht oder in einhundert Jahren" stand sie auf der Shortlist f&amp;#252;r den Literaturpreis Text &amp;#38; Sprache 2022. "Chim&amp;#228;re" ist ihr zweiter Roman. Er stand monatelang auf der ORF-Bestenliste. Sie habe das "Nature Writing" neu erfunden, schrieb die NZZ &amp;#252;ber "Chim&amp;#228;re".
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Orte und Worte

Rundfunk Berlin-Brandenburg

Mit Sarah Kuratle im Botanischen Garten Wien

JAN 15, 202652 MIN
Orte und Worte

Mit Sarah Kuratle im Botanischen Garten Wien

JAN 15, 202652 MIN

Description

Im Zentrum des Romans ist eine Insel. Dort gibt es hängende Gärten und botanische Zeichnungen. So versucht eine Gemeinschaft von Lehrern und Schülern die Artenvielfalt zu retten. Um sie herum sind die Elemente außer Rand und Band: Feuer, Überschwemmungen, vom Menschen gemachte Umweltverschmutzung setzen dem Planeten zu. Und auch die Inselbewohner tragen ihr persönliches Päckchen mit sich herum. Sarah Kuratles Roman wurde das Label "Climate Fiction" aufgeklebt. Stephan Ozsváth hat sie inmitten von Pflanzen und Lieblingstieren im Wiener Botanischen Garten getroffen und mit ihr über Literatur, Sprachspiele, Inspiration durch Malerei und ihr Lesepublikum gesprochen. Das Buch von Sarah Kuratle, über das wir im Podcast reden Sarah Kuratle: "Chimäre", Otto-Müller-Verlag, 23 Euro, 160 Seiten. Stephan Ozsváth empfiehlt José Lezama Lima: "Paradiso", Suhrkamp Taschenbuch. 648 Seiten. Antiquarisch. Marie-Luise Kaschnitz: "Der alte Garten", Suhrkamp Taschenbuch, Antiquarisch Maria Bidian: "Das Pfauengemälde", Zsolnay, 320 Seiten, 24 Euro. Sarah Kuratle empfiehlt Andreas Unterweger: "Das gelbe Buch", Literaturverlag Droschl, 240 Seiten. 20 Euro Leta Semadeni: "Amur, großer Fluss", Atlantis Literatur, 192 Seiten, 26 Euro Der Ort Botanischer Garten Wien Die Autorin Sarah Kuratle ist 1989 in Bad Ischl geboren. Sie wuchs diesseits und jenseits der Schweizer Grenze auf. Sie studierte in Graz Germanistik und Philosophie, arbeitet heute in einer Bibliothek in Dornbirn (Vorarlberg), wo sie auch mit ihrer Familie lebt. Ihre Lyrik und Prosa wurden vielfach ausgezeichnet. Mit ihrem Romandebüt "Greta und Jannis. Vor acht oder in einhundert Jahren" stand sie auf der Shortlist für den Literaturpreis Text & Sprache 2022. "Chimäre" ist ihr zweiter Roman. Er stand monatelang auf der ORF-Bestenliste. Sie habe das "Nature Writing" neu erfunden, schrieb die NZZ über "Chimäre".