Titus Dittmann war Lehrer – verbeamtet, Pension gesichert. Dann sah er Anfang der 1980er eine Gruppe Jugendlicher auf Skateboards und erkannte: Die lernen hier mehr fürs Leben als in jedem Klassenzimmer. Er kündigte, baute aus einer Szene ein Ökosystem und aus einem Brett eine Bewegung. Titus wurde zur Marke, zum größten Skateboard-Unternehmen weltweit – und irgendwann zum Symbol für eine Generation, die sich nirgendwo zugehörig fühlte, bis sie ein Board unter den Füßen hatte. Doch hinter dem Erfolg standen auch Krisen, Insolvenz, der Verlust der Kontrolle über das eigene Lebenswerk. Heute, mit 77, baut er wieder auf – diesmal nicht Firmen, sondern Spuren. Mit skate-aid bringt er Kindern in Krisengebieten bei, was er selbst durch Skateboarding gelernt hat: Selbstwirksamkeit, Hinfallen, Aufstehen, Verantwortung.

Was bleibt, wenn das System, das du gebaut hast, dich selbst saniert? Und wie geht man damit um, wenn aus Rebellion plötzlich Establishment wird – und du selbst die Auszeichnungen bekommst, vor denen du früher weggelaufen bist?

Ein Gespräch über Ehrlichkeit mit sich selbst, über den Unterschied zwischen Fleiß und brennendem Herzen, über ADHS als Gabe statt Diagnose – und über die Frage, ob man Spuren hinterlässt oder nur Zahlen.

**Titus Dittmann**
www.skate-aid.org
www.titus-dittmann.de

**expertiv**
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Instagram: @expertiv_gmbh
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IN ARBEIT - Der expertiv Podcast

Sebastian-Matthias Skotnik

SELBSTWIRKSAMKEIT AUF VIER ROLLEN (mit Titus Dittmann)

MAR 6, 202657 MIN
IN ARBEIT - Der expertiv Podcast

SELBSTWIRKSAMKEIT AUF VIER ROLLEN (mit Titus Dittmann)

MAR 6, 202657 MIN

Description

Folge 34: Titus Dittmann Titus Dittmann war Lehrer – verbeamtet, Pension gesichert. Dann sah er Anfang der 1980er eine Gruppe Jugendlicher auf Skateboards und erkannte: Die lernen hier mehr fürs Leben als in jedem Klassenzimmer. Er kündigte, baute aus einer Szene ein Ökosystem und aus einem Brett eine Bewegung. Titus wurde zur Marke, zum größten Skateboard-Unternehmen weltweit – und irgendwann zum Symbol für eine Generation, die sich nirgendwo zugehörig fühlte, bis sie ein Board unter den Füßen hatte. Doch hinter dem Erfolg standen auch Krisen, Insolvenz, der Verlust der Kontrolle über das eigene Lebenswerk. Heute, mit 77, baut er wieder auf – diesmal nicht Firmen, sondern Spuren. Mit skate-aid bringt er Kindern in Krisengebieten bei, was er selbst durch Skateboarding gelernt hat: Selbstwirksamkeit, Hinfallen, Aufstehen, Verantwortung. Was bleibt, wenn das System, das du gebaut hast, dich selbst saniert? Und wie geht man damit um, wenn aus Rebellion plötzlich Establishment wird – und du selbst die Auszeichnungen bekommst, vor denen du früher weggelaufen bist? Ein Gespräch über Ehrlichkeit mit sich selbst, über den Unterschied zwischen Fleiß und brennendem Herzen, über ADHS als Gabe statt Diagnose – und über die Frage, ob man Spuren hinterlässt oder nur Zahlen. Titus Dittmann www.skate-aid.org www.titus-dittmann.de expertiv www.expertiv.de Instagram: @expertiv_gmbh LinkedIn: @expertiv-gmbh