Was jetzt? – Die Woche
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Im Videopodcast "Was jetzt? – Die Woche" von DIE ZEIT vertieft Moderatorin Dilan Gropengiesser jeden Donnerstag mit Expertinnen und Experten ein wichtiges gesellschaftspolitisches Thema der Woche.

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"Ich kann verstehen, dass junge Menschen sich verarscht fühlen"
MAR 26, 2026
"Ich kann verstehen, dass junge Menschen sich verarscht fühlen"
Hätten nur junge Menschen in Rheinland-Pfalz gewählt, wäre die AfD stärkste Kraft geworden: 21 Prozent der Unter-25-Jährigen stimmten für sie. Rheinland-Pfalz ist kein Ausreißer – auch bei anderen Wahlen zeigt sich der Trend: Junge orientieren sich stärker an den politischen Rändern, zur Linken, aber eben auch zur AfD.Was treibt sie in Richtung einer Partei, die in Teilen als rechtsextrem gilt und vom Verfassungsschutz beobachtet wird? Viele sind frustriert vom politischen System und haben das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Dazu kommen Zukunftssorgen: bezahlbares Wohnen, unsichere Jobs, steigende Kosten. Rechte Positionen wirken weniger tabu, weil sie häufiger auftauchen. Und die AfD ist auf Social Media besonders präsent – mit kurzen, emotionalen Botschaften erreicht sie viele junge Menschen.Wie passt das zusammen? Darüber spricht Hannah Grünewald in der 133. Folge von "Was jetzt – Die Woche" mit Simon Schnetzer, Jugendforscher und Co-Autor der Trendstudie "Jugend in Deutschland 2026". Seine Studie zeigt: Viele junge Menschen fühlen sich übersehen und verlieren Vertrauen in Parteien. Woher kommt der Frust – und was müsste sich ändern? Redaktionsleitung & Moderation: Hannah Grünewald Postproduktion: Simon Schmalhorst, Matthias Giordano Redaktion & Produktion: Ina Rotter, Julian Claudi, Matthias Giordano, Fish&Clips Studentische Unterstützung: Carla Moritz Redaktionelle Mitarbeit: Soley Künne Ressortleitung Video: Max Boenke und Claudia Bracholdt Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin  
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26 MIN
Öl als Waffe: Das Machtspiel hinter dem Iran-Krieg
MAR 12, 2026
Öl als Waffe: Das Machtspiel hinter dem Iran-Krieg
Öl ist mehr als nur ein Rohstoff – es ist eines der wichtigsten Machtinstrumente der Weltpolitik. Wenn Kriege im Nahen Osten eskalieren, beeinflussen sie Märkte, Lieferketten und ganze Volkswirtschaften. Durch den Krieg im Iran ist der Ölpreis zuletzt sprunghaft gestiegen, Börsen reagieren nervös, und die Angst vor einem neuen Energieschock wächst. Transport, Produktion und Energie werden teurer – und auch die deutsche Wirtschaft bleibt von steigenden Ölpreisen nicht unberührt. Für China könnte diese Entwicklung besonders problematisch werden. Das Land hat in den vergangenen Jahren große Mengen billiges Rohöl aus dem Iran, Russland und Venezuela importiert – vor allem über verdeckte Handelswege, Ship‑to‑Ship‑Transfers über sogenannte Schattenflotten. Diese Konstellation hat eine Art parallelen Energiemarkt entstehen lassen. Gleichzeitig ist die Lage an der Straße von Hormus angespannt. Durch die Meerenge werden im Normalfall etwa 20 Millionen Barrel Öl pro Tag transportiert – rund 20 Prozent der weltweit gehandelten Menge. Berichte über blockierte Passagen und ausweichende Tanker zeigen, wie verwundbar dieser Korridor in Zeiten militärischer Eskalation ist. Sollte der Transit länger gestört sein, geraten Lieferketten ins Stocken. Wie groß ist die Gefahr eines neuen globalen Ölpreisschocks? Wird Chinas Energiestrategie vom Vorteil zur wirtschaftlichen Achillesferse? Und beschleunigt der Konflikt im Nahen Osten eine neue Phase ökonomischer und geopolitischer Blockbildung? Darüber spricht Dilan Gropengiesser in der 131. Folge von Was jetzt? – Die Woche mit Dr. Eva Seiwert vom Merics, dem Mercator Institute for China Studies. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube.
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22 MIN
Iran im Krieg: Fällt das Regime diesmal?
MAR 5, 2026
Iran im Krieg: Fällt das Regime diesmal?
Die USA und Israel greifen iranische Militär- und Führungsstrukturen an, während der Iran mit Raketenangriffen auf Ziele in der Region reagiert. Präsident Donald Trump begründet die Operation mit einer akuten Bedrohung durch Irans Raketen- und Atomprogramm – eine Einschätzung, die Geheimdienste bislang nicht eindeutig bestätigen. Entscheidend war offenbar ein seltenes "Window of Opportunity": Geheimdienste konnten mehrere Spitzenvertreter des Regimes gleichzeitig lokalisieren und zuschlagen. Strategisch setzt Trump auf ein Modell, das er bereits anderswo favorisiert hat: ein schneller Schlag gegen die Führungsspitze, ohne langfristige Besatzung oder Nation-Building. Doch der Iran ist kein System, das allein von einer Person abhängt. Die Macht stützt sich auf Revolutionsgarden, religiöse Institutionen und ein regionales Netzwerk verbündeter Milizen. Zugleich wächst der politische Druck in den USA: Der Angriff erfolgte ohne Zustimmung des Kongresses, und Umfragen zeigen wenig Rückhalt in der Bevölkerung. Je länger der Konflikt dauert – und je höher die Kosten werden –, desto größer könnte auch der innenpolitische Preis für Trump werden. Wie geht es jetzt weiter? Wird das iranische Regime trotz der Schläge stabil bleiben – oder beginnt ein innerer Machtkampf um die Kontrolle des Staates? Und wie weit droht der Konflikt in der Region noch zu eskalieren? Darüber spricht Dilan Gropengiesser mit Sascha Bruchmann, Militäranalyst beim International Institute for Strategic Studies (IISS), in der 130. Folge von "Was jetzt? – Die Woche" auf zeit.de und YouTube.
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22 MIN