"Ich kann verstehen, dass junge Menschen sich verarscht fühlen"
Hätten nur junge Menschen in Rheinland-Pfalz gewählt, wäre die AfD stärkste Kraft geworden: 21 Prozent der Unter-25-Jährigen stimmten für sie. Rheinland-Pfalz ist kein Ausreißer – auch bei anderen Wahlen zeigt sich der Trend: Junge orientieren sich stärker an den politischen Rändern, zur Linken, aber eben auch zur AfD.Was treibt sie in Richtung einer Partei, die in Teilen als rechtsextrem gilt und vom Verfassungsschutz beobachtet wird? Viele sind frustriert vom politischen System und haben das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Dazu kommen Zukunftssorgen: bezahlbares Wohnen, unsichere Jobs, steigende Kosten. Rechte Positionen wirken weniger tabu, weil sie häufiger auftauchen. Und die AfD ist auf Social Media besonders präsent – mit kurzen, emotionalen Botschaften erreicht sie viele junge Menschen.Wie passt das zusammen? Darüber spricht Hannah Grünewald in der 133. Folge von "Was jetzt – Die Woche" mit Simon Schnetzer, Jugendforscher und Co-Autor der Trendstudie "Jugend in Deutschland 2026". Seine Studie zeigt: Viele junge Menschen fühlen sich übersehen und verlieren Vertrauen in Parteien. Woher kommt der Frust – und was müsste sich ändern?
Redaktionsleitung & Moderation: Hannah Grünewald Postproduktion: Simon Schmalhorst, Matthias Giordano Redaktion & Produktion: Ina Rotter, Julian Claudi, Matthias Giordano, Fish&Clips Studentische Unterstützung: Carla Moritz Redaktionelle Mitarbeit: Soley Künne Ressortleitung Video: Max Boenke und Claudia Bracholdt Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin