unendlichgeliebt.de
unendlichgeliebt.de

unendlichgeliebt.de

Unknown

Overview
Episodes

Details

Tägliches SeelenFutter

Recent Episodes

Karfreitag: Warum musste Jesus sterben?
APR 2, 2026
Karfreitag: Warum musste Jesus sterben?
Ihr Lieben, Karfreitag. Vielleicht hast Du Dich das schon mal gefragt: Warum hängt dieser Jesus da eigentlich am Kreuz? Was soll das bringen? Ganz einfach gesagt: Weil bei uns Menschen ziemlich viel schiefläuft. Nicht nur „da draußen“. Sondern auch hier. In uns. Wir verletzen.Wir lügen.Wir ziehen uns raus.Wir denken zuerst an uns.Wir gehen über Grenzen – unsere und die von anderen. Manchmal bewusst. Manchmal einfach so. Und oft merken wir erst später, was wir angerichtet haben. Und dann? Dann bleibt da etwas. Schuld.Scham.Dieses Gefühl: Ich hätte anders handeln müssen. Und das Problem ist: Wir kriegen das nicht einfach weg. Kein „Sorry“ der Welt macht alles wieder gut.Kein „Ich streng mich jetzt mehr an“.Keine Zeit. Manches bleibt. Zwischen uns.Zwischen Menschen.Und auch… zwischen uns und Gott. Und jetzt kommt Karfreitag. Da hängt Jesus am Kreuz. Nicht, weil er Mist gebaut hat. Sondern weil er sagt: Ich trag das. Das, was zwischen euch steht. Das, was ihr nicht mehr geradebiegen könnt. All die Schuld.All das, was kaputt ist. Ich nehm das auf mich. Nicht, weil ihr perfekt seid. Sondern genau, weil ihr es nicht seid. Das Kreuz ist kein Zeichen dafür, dass Gott euch bestrafen will. Sondern dass er sagt: Ich will euch nicht verlieren. Ich will nicht, dass Schuld das letzte Wort hat. Also geh ich da selbst rein.Nicht nur ein bisschen. Nicht nur oberflächlich.Sondern ganz. Bis dahin, wo Schuld am Ende hinführt: In den Tod. Das klingt hart. Und ist es auch. Aber schau mal: Alles, was wir kaputt machen, bleibt nicht einfach neutral. Es kostet. Beziehungen gehen kaputt. Vertrauen stirbt. Manchmal innerlich. Manchmal ganz real. Schuld ist nicht nur ein Fehler.Sie hat Folgen. Tiefe Folgen. Und die kann man nicht einfach wegreden. Und genau da setzt Karfreitag an: Jesus tut nicht so, als wäre alles halb so wild. Er sagt nicht: „Ach komm, passt schon.“Sondern: Ich nehm das ernst. So ernst, dass ich selbst die Konsequenz trage. Bis zum Ende. Bis in den Tod. Schon lange vorher wurde das so beschrieben: „Er wurde durchbohrt wegen unserer Schuld, wegen unserer Sünden zerschlagen. Die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden haben.“ – Jesaja 53,5 Warum? Weil genau da alles aufhört. Weil der Tod das Endgültige ist. Und wenn selbst das getragen ist… dann bleibt nichts mehr übrig, was noch zwischen euch und Gott stehen müsste. Kein Rest. Kein „aber das noch…“ Alles. Wirklich alles. Getragen. Deshalb stirbt er. Nicht, weil Gott ihn  loswerden will. Sondern weil er sagt: Ich geh so weit, wie es nötig ist, damit nichts mehr zwischen uns stehen bleibt. Damit Du nicht mehr kämpfen musst, um irgendwie „genug“ zu sein. Sondern einfach kommen kannst. So wie Du bist. © Foto von Nik Shuliahin auf Unsplash
play-circle icon
-1 MIN
Liebe, die sich hinkniet
APR 1, 2026
Liebe, die sich hinkniet
Ihr Lieben, da ist diese Szene.Das letzte Abendmahl.Alle sitzen zusammen.Essen. Reden. Gemeinschaft.Und dann macht Jesus etwas, das damals schon ungewöhnlich war.Er kniet sich hin.Nimmt Wasser.Und fängt an, Füße zu waschen.Das war eigentlich der Job von Dienern.Damals gab’s noch kein Deichmann, keine Sneaker, keine dicken Sohlen.Dafür staubige Straßen.Und Du bist in Sandalen unterwegs gewesen.Offen.Schutzlos.Und alles, was der Tag so mit sich bringt,hing am Ende… an Deinen Füßen.Dreck.Staub.Schweiß.Und vermutlich… ordentlich Hornhaut.Nichts Schönes.Nichts, womit man glänzt.Und genau das wäscht er ab.Er macht sich klein.Für die anderen.Und er wäscht auch die Füße von Judas.Dem, von dem er weiß,dass er ihn verraten wird.Und ich stolpere darüber,weil ich mich darin wiedererkenne.Nicht in dieser Größe.Aber in diesen Momenten,wo etwas in mir schon ahnt:Das wird wehtun.Vielleicht kennst Du das auch.Du bist freundlich.Obwohl Dich jemand schon zweimal hat hängen lassen.Du hörst zu.Obwohl Du merkst,dass Dein Gegenüber Dich gar nicht wirklich sieht.Du gibst nochmal eine Chance.Obwohl ein Teil in Dir längst müde ist.Und nach außensieht das oft stark aus.Geduldig.Liebevoll.Großherzig.Aber innen?Da ist oft auch was anderes.Ein leises Ziehen.Ein „eigentlich reicht’s“.Ein Wunsch, einfach mal zu sagen:Stopp.Ich mach das nicht mehr.Ich geh jetzt.Und ich glaub, genau da wird’s ehrlich.Denn wir bleiben nicht immer,weil wir so viel lieben.Manchmal bleiben wir,weil wir Angst haben.Vor dem Alleinsein.Vor Konflikten.Davor, nicht mehr gemocht zu werden.Oder weil wir hoffen,dass es diesmal anders wird.Und dann sitzen wir da.Wie an so einem Tisch.Lächeln vielleicht sogar.Und innerlich sind wir längst woanders.Und genau in so einen Moment hineinstellt sich diese Szene.Jesus wusste es.Und er hat trotzdem geliebt.Nicht naiv.Nicht blind.Sondern bewusst.Und ich frag mich:Heißt das,ich soll alles mit mir machen lassen?Immer wieder bleiben?Immer wieder geben?Ich glaube nicht.Vielleicht geht es gar nicht darum,immer so zu handeln wie er.Sondern darum, ehrlich hinzuschauen:Wo liebe ich gerade wirklich?Und wo verliere ich mich?Wo ist es dran, weich zu bleiben?Und wo ist es dran, aufzustehen?Grenzen zu setzen.Nicht aus Härte.Sondern aus Selbstachtung.Vielleicht ist genau dasder Punkt an diesem Gründonnerstag:Dass Liebe nicht bedeutet,sich selbst aufzugeben.Aber auch nicht,das Herz zuzumachen.Sondern diesen schmalen Weg zu gehen dazwischen.Und der ist…manchmal verdammt schwer.„Wenn nun ich, euer Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe,so sollt auch ihr einander die Füße waschen.“ – Johannes 13,14 © Foto von Omar Sotillo Franco auf Unsplash
play-circle icon
-1 MIN
Zu welchem Preis, Judas?
MAR 31, 2026
Zu welchem Preis, Judas?
Ihr Lieben,es passiert selten laut.Kein Knall.Kein großes Drama.Eher so… schleichend.Ein Gedanke, der sich einnistet.Ein „Ach komm… ist doch nicht so schlimm.“Ein kleines Nachgeben.Und noch eins.Und irgendwann merkst Du:Du bist ein Stück weiter gegangen, als Du eigentlich wolltest.Nicht plötzlich.Sondern Schritt für Schritt.Leise.In diesen Tagen vor Osterntaucht da dieser Typ auf: Judas IskariotOft schnell abgestempelt als der Verräter.Der Böse.Aber ich frag mich manchmal:War das wirklich alles?Oder hat es viel früher angefangen?Mit Enttäuschung.Mit Erwartungen, die nicht erfüllt wurden.Mit diesem leisen Gedanken:„So hab ich mir das nicht vorgestellt.“Und dann dieser Moment,wo er anfängt zu verhandeln.30 Silberstücke.Ein Preis.Und irgendwo dazwischenliegt diese Frage in der Luft:Zu welchem Preis eigentlich?Nicht bei Judas.Bei mir.Wenn ich Dinge sage,die ich eigentlich nicht so meine.Wenn ich Ja sageund innerlich längst Nein bin.Wenn ich mich anpasse,nur damit es keinen Stress gibt.Und jedes Malkostet es ein kleines Stück.Kein Drama.Kein Aufschrei.Aber es bleibt nicht ohne Spur.Und irgendwann sitzt Du daund merkst:Ich bin müde.Nicht körperlich.Sondern von diesem ständigengegen mich selbst leben.Und genau datrifft mich dieser Satz:„Was hilft es dem Menschen,die ganze Welt zu gewinnen,wenn er doch Schaden nimmt an seiner Seele?“(Markus 8,36)Weil es eben nicht um „die ganze Welt“ geht.Sondern um diese kleinen Momente,in denen ich mich selbst übergehe.Immer wieder.Bis ich mich irgendwannkaum noch spüre.Und vielleicht ist es genau das,was so weh tut:Dass ich den Preis oft erst merke,wenn ich ihn schon bezahlt habe.Und vielleicht ist genau das der Moment,an dem Ostern anfängt.Nicht erst am Kreuz.Nicht erst beim leeren Grab.Sondern hier.Wenn Du merkst:So will ich nicht weiter.Und heute vielleicht nur ein kleiner Schritt reicht:Einmal ehrlich sein.Einmal nicht runterschlucken.Einmal bei Dir bleiben.Auch wenn’s unbequem ist. © Foto von lucas Favre auf Unsplash
play-circle icon
-1 MIN
Wenn Glaube wirklich sieht
MAR 30, 2026
Wenn Glaube wirklich sieht
Da ist jemand, der sagt oft, dass er glaubt. Man merkt es schnell.Es steht im Status. Regelmäßig. Kommt in Gesprächen vor.Manchmal ganz nebenbei.  Manchmal… ein bisschen weniger nebenbei Glaube – ziemlich sichtbar. Und irgendwie immer dabei. Und vielleicht ist das auch gut so. Glaube darf sichtbar sein. Er muss sich nicht verstecken. Aber manchmal… fühlt es sich komisch an. Weil da so viel geredet wird über Gott. Und so wenig gefragt wird nach dem Menschen gegenüber. Kennst Du das? Du sitzt da und merkst: Hier geht’s gar nicht um Dich. Nicht um Dein Denken. Nicht um Dein Fühlen. Nicht um Deine Geschichte.Hier geht’s darum, Recht zu haben. Oder richtig zu sein. Und dann bleibt da diese leise Frage: Ist das das, was Glaube eigentlich meint? Und dann steht da dieser Satz. Ganz einfach. Aber er lässt mich nicht los: „Ihr erkennt sie an ihrem Verhalten, so wie ihr einen Baum an seinen Früchten erkennt.“ – Matthäus 7, 16 Nicht an ihren Worten. Nicht an ihrer Lautstärke. Nicht daran, wie oft sie „Gott“ sagen. Sondern an dem, was bei anderen ankommt. Vielleicht ist echter Glaube gar nicht der, der sich ständig erklärt. Sondern der, der zuhört. Der nachfragt. Der aushält,dass jemand anders denkt. Der nicht sofort korrigiert, sondern erstmal versteht. Und vielleicht ist das die unbequemste Wahrheit: Dass man Gott sehr laut vertreten kann und trotzdem am Menschen vorbeilebt. Ich glaube, Gott ist nicht beeindruckt davon, wie oft wir über ihn reden. Sondern davon, wie wir mit denen umgehen, die vor uns sitzen. Und ich merke bei mir selbst: Das ist gar nicht so einfach. Weniger reden. Mehr hören.Weniger wissen wollen.Mehr verstehen. Vielleicht fängt Glaube genau da an. Leise. Zwischen zwei Menschen, die sich wirklich sehen. Und vielleicht zeigt sich genau da, wie viel von dem, was wir glauben, wirklich lebt.  © Foto von Anne Nygård auf Unsplash
play-circle icon
-1 MIN
Bildrechte: Wenn Mitgefühl teuer wird
MAR 30, 2026
Bildrechte: Wenn Mitgefühl teuer wird
Ihr Lieben,ich nehm Euch heute mal mit in etwas, das mich die letzten Wochen ziemlich beschäftigt hat.Kleiner Rückblick 2024 – vielleicht erinnert Ihr Euch: Der kleine Arian, 6 Jahre alt, verschwindet in Bremervörde. Ein autistischer Junge. Ein Kind, das nicht einfach auf Zurufe reagiert, das sich kaum bemerkbar machen kann. Das vermutlich Angst hat. Er läuft einfach los. Und dann ist er weg. Tage, Wochen voller Suche. Ein ganzes Gebiet wird durchkämmt. Hunderte, später tausende Menschen helfen.Und dann diese besondere Idee: Luftballons.Bunte, große Ballons werden steigen gelassen, weil man wusste: Arian mochte sie. Man hoffte, dass sie ihn anziehen. Dass er ihnen folgt. Dass sie ihn zurückführen. Zurück nach Hause.Von diesem Ballons habe ich ein Foto geteilt. Um mein Mitgefühl auszudrücken … Wir haben so gehofft und gebetet in diesen Tagen, dass der kleine Arian zurück zu seinen Eltern findet.Dann der Fall in Mannheim.Der Polizist Rouven Laur, 29 Jahre alt.Er greift ein, als Menschen von einem feigen Attentäter angegriffen werden – und bezahlt dafür mit seinem Leben. An dem Platz, an dem es geschah: Kerzen. Blumen. Ein Ort, der plötzlich ganz still wird.Mannheim… mit der Stadt verbinde ich viel. Ich habe da viele Jahre meines Lebens verbracht.Und an genau diesem Ort, an dem Rouven sein Leben verloren hat, bin ich schon so oft vorbeigegangen.Deshalb hab ich auch davon ein Foto geteilt. Von den Kerzen, die Menschen dort hingestellt haben.Zwei völlig unterschiedliche Geschichten. Aber beide haben viele Menschen berührt. Mich auch.Und ich hab – wie so oft – Bilder dazu geteilt. Meine Worte dazu geschrieben. Weil ich Anteil nehmen wollte. Weil ich nicht einfach drüber hinwegscrollen wollte. Und vielleicht auch, weil ich in dem Moment ein bisschen zu leichtsinnig war.Ich habe diese Bilder nicht auf meiner Webseite geteilt, sondern ausschließlich auf Facebook.Und dann… Jahre später. März 2026.Post. Abmahnung. Mehr als 4000 € …Weil ich Bilder verwendet habe, für die ich keine ausreichenden Rechte hatte.Klar, ich wollte Mitgefühl zeigen. Nicht irgendwas klauen. Aber das Internet funktioniert halt anders. Da zählt am Ende nicht, was du gemeint hast – sondern was du gemacht hast. Und ja… ich habe Fehler gemacht. Bilder genutzt, die nicht lizenzfrei waren. Mir in dem Moment zu wenig Gedanken darüber gemacht.Ich bin seit 2009 hier online. Und sowas ist mir leider nicht zum ersten Mal passiert.Einmal habe ich ein Bild aus einer Bilddatenbank verwendet, von dem ich dachte, ich darf es nutzen – und habe ein Zitat drauf geschrieben. Ich hätte es verwenden dürfen. Aber nicht verändern. Ich habe den Hinweis „eingeschränkte Bearbeitungsrechte“ nicht ernst genug genommen.Das war ebenfalls eine teure Geschichte.Ich poste jeden Tag Texte und Bilder. Achte eigentlich sehr genau darauf, dass ich sie verwenden darf. Und trotzdem passiert es. Deshalb habe ich irgendwann vorgesorgt und eine Berufshaftpflichtversicherung abgeschlossen.Aber auch das lief anders als gedacht. Erst komplette Ablehnung. Und ich stand da und dachte: Okay… das wird jetzt richtig teuer. Nach erneuter Prüfung meinerseits übernehmen sie jetzt zumindest die Hälfte.Und ja – dafür bin ich echt dankbar.Der Anwalt, den sie mir vermittelt haben… ich sag’s mal vorsichtig: Das war nicht die Unterstützung,die ich mir erhofft hatte. Am Ende hatte ich eher das Gefühl, ich muss mich da alleine durchkämpfen.Und der Kampf ist noch nicht vorbei.Ganz ehrlich – rund um Ostern hätte ich mir auch was anderes vorstellen können.Und ja… ich kämpfe auch mit mir selbst. Weil ich natürlich denke: Hättest du doch einfach besser aufgepasst. Ist schließlich mein Business… arrgh.Und vielleicht schreibe ich das alles auch, weil ich gemerkt habe, wie schnell das passiert.Dass man etwas sieht, was einen berührt. Ein Bild. Eine Geschichte. Ein Moment, der unter die Haut geht. Und dann handelt man. Man teilt es. Weil man Anteil nehmen will. Weil man zeigen will: Das ist nicht egal.Vielleicht sogar, weil man andere ermutigen will, zu beten, mitzufühlen, hinzuschauen.Und genau da passiert es. Dass das Herz schneller ist als der Kopf. Dass das Gefühl zuerst reagiert – und nicht die Frage: Darf ich das eigentlich?Und ich will hier gar nicht den Zeigefinger heben. Ich versteh das ja selbst. Diese Bilder… die lösen etwas aus. Und man möchte einfach nicht kalt bleiben.Aber ich hab auf die harte Tour gelernt: Das Internet ist kein geschützter Raum für gute Absichten. Es unterscheidet nicht zwischen „gut gemeint“ und „nicht erlaubt“.Deshalb vielleicht einfach das, was ich selbst gerade lerne: Einmal mehr hinschauen. Einmal mehr prüfen. Vielleicht passt Du einfach ein bisschen besser auf als ich. Weil es einen Jahre später wieder einholen kann …  Abmahnung für dpa Picture-Alliance GmbH wegen Fotos / Bildern Deutsche Presseagentur © Foto von Brendan Cronin auf Unsplash
play-circle icon
-1 MIN