«veschpere», «wauele», «ergelschtere», «güllemüggere»: In dieser Sendung gehen wir unter anderem auf diese kreativen Verben ein, eingeschickt von unseren Hörerinnen und Hörern. Und auch Flur- und Familiennamen erklären wir.

Sie fragen, wir antworten - in dieser Stunde behandeln wir folgene Mundartfragen:
·	Kann man «veschpere» nur für 'Zvieri essen' brauchen oder auch für «Znüni essen»?
·	Warum sagt man «wauele» für 'reklamieren, protestieren'?
·	Hat das Verb  «ergelschtere» für 'sich ereifern' etwas mit Elstern zu tun?
·	Woher kommt der Ausdruck «güllemüggere» für das Besetztzeichen am Telefon? Und ist es vielleicht nur in der Familie unseres Hörers bekannt?
·	Warum sagte man dem Schaufenster früher auch  «Montere» oder «Muntere»?
·	Woher kommt das Mundartwort «Höumi» für einen Ort, der vor Wind und Wetter geschützt ist?
·	Steckt im Hofnamen «Holzschuepisse» eine ungebührliche Handlung?

Ausserdem stellen wir das neue «Kleine Flurnamenbuch für Wandernde» vom Namenforscher Roland Hofer vor. Er erklärt darin die Herkunft und Bedeutung vieler Orts-, Flur- und Bergnamen, denen man beim Wandern begegnet.
Und wir erklären, wie es zum Familiennamen Stirnimann, bzw. Stirnemann gekommen ist.

Buch-Tipp: Roland Hofer: Kleines Flurnamenbuch für Wandernde. Weber-Verlag 2026. 244 Seiten.

Dini Mundart - Schnabelweid

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Mundart-Briefkasten: So vielfältige Verben!

MAY 21, 202654 MIN
Dini Mundart - Schnabelweid

Mundart-Briefkasten: So vielfältige Verben!

MAY 21, 202654 MIN

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«veschpere», «wauele», «ergelschtere», «güllemüggere»: In dieser Sendung gehen wir unter anderem auf diese kreativen Verben ein, eingeschickt von unseren Hörerinnen und Hörern. Und auch Flur- und Familiennamen erklären wir. Sie fragen, wir antworten - in dieser Stunde behandeln wir folgene Mundartfragen: · Kann man «veschpere» nur für 'Zvieri essen' brauchen oder auch für «Znüni essen»? · Warum sagt man «wauele» für 'reklamieren, protestieren'? · Hat das Verb «ergelschtere» für 'sich ereifern' etwas mit Elstern zu tun? · Woher kommt der Ausdruck «güllemüggere» für das Besetztzeichen am Telefon? Und ist es vielleicht nur in der Familie unseres Hörers bekannt? · Warum sagte man dem Schaufenster früher auch «Montere» oder «Muntere»? · Woher kommt das Mundartwort «Höumi» für einen Ort, der vor Wind und Wetter geschützt ist? · Steckt im Hofnamen «Holzschuepisse» eine ungebührliche Handlung? Ausserdem stellen wir das neue «Kleine Flurnamenbuch für Wandernde» vom Namenforscher Roland Hofer vor. Er erklärt darin die Herkunft und Bedeutung vieler Orts-, Flur- und Bergnamen, denen man beim Wandern begegnet. Und wir erklären, wie es zum Familiennamen Stirnimann, bzw. Stirnemann gekommen ist. Buch-Tipp: Roland Hofer: Kleines Flurnamenbuch für Wandernde. Weber-Verlag 2026. 244 Seiten.