Soundseeing Stuttgart
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Tonaufnahmen zur Stadt, den Menschen und dem Leben in Stuttgart.

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Mit Kindern unterwegs in Stuttgart
AUG 7, 2011
Mit Kindern unterwegs in Stuttgart
Anhören (10,5 MB, 10:49 Minuten) Gerade in den Ferien will man mit seinen Kindern etwas unternehmen. Stuttgart bietet hier für jedes Alter und jeden Geldbeutel etwas. Baustellen mit vielen Baggern und Krähnen Bahnhofsnähe: das ganze Gebiet um die neue Stadtbibliothek Das Gerber (Komplettabriss eines Häuserkarres): Ecke Tübinger-/Sophienstraße Türme und Aussichten Bahnhofsturm Killesbergturm Fernsehturm Aussichtsturm Burgholzhof Birkenkopf (Monte Scherbelino) Zahnradbahn zwischen Marienplatz und Degerloch (von da aus könnte man dann zum Haus des Waldes gehen) Tiere und Natur Wilhelma (zoologisch-botanischer Garten) Tiergehege Killesberg (Pony, Lamas, Esel, Ziegen) Kleinbahn auf dem Killesberg mit richtigem Dampfantrieb Schlossgarten (Unterer Schlossgarten Richtung Bad Cannstatt mit Grillplätzen und großem Kinderspielplatz) Museen Junges Schloss. Das Kindermuseum im Alten Schloss Haus der Geschichte Haus des Waldes Linden-Museum (Reise in andere Kulturen) Kunstmuseum Stuttgart (Drop & Shop) Staatsgalerie Stuttgart Naturkundemuseum am Löwentor Carl-Zeiss-Planetarium Automuseen Mercedes-Benz und Porsche Straßenwelt Stuttgart Theater Theater am Faden JES – Kinder- und Jugendtheater FITZ für Kinder Kinderwerkstatt im Werkstatthaus Puppentheater La-Plapper-Papp Theater in der Badewanne Natürlich kann man auch aus der Stadt raus und entlang der seitlichen Talhänge wandern. Auch da gibt es immer noch einiges zu entdecken, wie z.B. den Minigolfplatz auf der Uhlandshöhe. Eine zusätzliche gute Adresse, um Anregungen zu bekommen ist zudem die Elternzeitung „Luftballon“. (Danke Achim, für den Tipp.) Wenn Du noch Fragen oder Anregungen hast, schreib‘ mir einfach eine E-Mail.
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Stadtarchiv setzt auf Eis
MAY 30, 2011
Stadtarchiv setzt auf Eis
Anhören (18,3 MB, 18:58 Minuten) Das Stuttgarter Stadtarchiv wurde 1928 eingerichtet. Bis zum 2. Weltkrieg war es zentral im Rathaus untergebracht. Während der letzten Tage des Weltkrieges wurde der Bestand getrennt und an unterschiedliche Orte in Sicherheit gebracht. Beide Orte wurden jedoch bombardiert, so dass Stuttgart den größten Teil des Archivs verlor. In den 1970er Jahren, der Bestand wuchs, wurde das Stadtarchiv auf unterschiedliche Standorte in der Stuttgarter Innstadt aufgeteilt; der Lesesaal befand sich in der Silberburgstraße, das Hauptmagazin in der Tübinger Straße. Ein konzentriertes Arbeiten war so viele Jahre nur mit Mühen möglich. Das Ende dieser Zersplitterung wurde im September 2008 eingeläutet, als man im Bellingweg 21 mit dem Umbau des alten, v-förmigen Kontor- und Lagergebäudes zu einem zentralen Stadtarchiv begann. Das Hauptgebäude stand unter Denkmalschutz und so wurden dort der Lesesaal und Büros untergerbracht. Das Hauptmagazin fand im gegenüberliegenden Gebäudearm ein neues Zuhause, weil man hier die Tragkonstruktion verstärken durfte. Für die konstante Klimatisierung wurde eine gasbetriebene Absorptionswärmepumpe mit einem 400 m³ fassenden Wasserbehälter in den Innenhof eingelassen. Hier wird beim Heizen dem Wasser Wärme entzogen und ein riesiger Eisblock erzeugt. Im Januar 2011 wurde dann das neue Stadtarchiv eröffent und bietet seit dem einen zentralen Ort in Stuttgart Bad Cannstatt, für alle, die sich für die Stuttgarter Geschichte interessieren. Wenn Du noch Fragen oder Anregungen hast, schreib‘ mir einfach eine E-Mail.
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Österreichischer Platz – Kniegelenk der Stadtautobahn
MAY 9, 2011
Österreichischer Platz – Kniegelenk der Stadtautobahn
Anhören (16,3 MB, 16:51 Minuten) Der Generalbebauungsplan von 1832 legte an der Kreuzung von Weißenburgstraße, Haupstätter Straße und Paulienstraße (damals Tübinger Straße) einen, sich nach Westen hin öffnenden Platz an. Zu dieser Zeit waren hinter dieem Platz noch Wiesen und Felder. In den Gründerzeitjahren, die nach der Mitte des 19. Jahrhunderts folgten, wurde der Platz umbaut und mit Bäumen bepflanzt. Erst durch die Bommbenangriffe des Zweiten Weltkriegs wurden die Gebäude und der Platz zuerstört. Gemäß dem Nachkriegs-Postualt, „dass die Stadt nur dann zentrale Funktionen sinnvoll erfüllen kann, wenn sie verkehrsgerecht erschlossen wird“, wurden die zwei Hauptadern: Heilbronner Straße – Theodor-Heuss-Straße und Neckarstraße – Hauptstätterstraße ausgebaut und durch Nord-Süd-Achsen verbunden. Dort, wo führer der alte Platz den Stadtraum prägte, sah der Generalbebauungsplan von 1956 einen riesigen Verkehrsknotenpunkt in der Form eines Vollkreisels vor. Der Autoverkehr sollte auf zwei Ebenen („fly under“ und „fly over“) flüssig durch die Stadt rollen. Später kam noch die Stadtbahn in einer dritten Ebene hinzu. 1957 erhielt der neue Platz seinen heutigen Namen nach der Republik Österreich. In den 1970er Jahren begann eine Rückbesinnung auf die Stadtstruktur und die Atmosphäre der Vorkriegsjahre. Die Städter wollten nicht mehr nur dem Auto untergeordnet sein, sondern Stadträume mit Flair und Aufenthaltsqualitäten zurückhaben und gleichberechtigt sein. Dieser Rückbesinnung auf erlebbare Stadträume haben wir z.B. auch die Calwer Passage zu verdanken. Der Österreichische Platz wurde jedoch nie umgebaut. Heute zählt er für mich zu den „Un-Plätze“ in Stuttgart und als Relikt der „Autogerechten Stadt“ des Wiederaufbaus. Die schiere Größe des Platzes kann von der ihn umgebenden, niedrigen Bebauung nicht gefasst werden. Er ist sicherlich kein Ort zum Verweilen, mögen die Bürogeäude drumherum auch noch so laut schreien. Wenn Du noch Fragen oder Anregungen hast, schreib‘ mir einfach eine E-Mail.
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