Hannah Keutmann von consalty über den größten Umbau der europäischen Geldwäscheprävention seit Jahren und was Verpflichtete jetzt tun sollten.

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#562:AML-VO: Was sich ändert – und warum 2027 näher ist, als es klingt

APR 10, 202667 MIN
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#562:AML-VO: Was sich ändert – und warum 2027 näher ist, als es klingt

APR 10, 202667 MIN

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Nicole Nitsche spricht mit Hannah Keutmann von consalty Ab Juli 2027 gelten in der EU erstmals einheitliche Regeln zur Geldwäscheprävention. Die neue AML-VO beendet den nationalen Flickenteppich und schafft ein direkt anwendbares Regelwerk für alle Mitgliedsstaaten. Was das für Verpflichtete bedeutet, erklärt Hannah Keutmann (Co-Founderin von consalty) im Podcast. nsights der Folge: Vom Papier zur Praxis: Der Fokus rückt weg von reiner „Papier-Compliance“ hin zur operativen Wirksamkeit. Prozesse müssen künftig durch messbare Kennzahlen (KPIs) belegt werden. Zentrale Neuerungen: * Vereinheitlichte Ermittlung wirtschaftlich Berechtigter über alle Beteiligungsebenen hinweg. Erweiterter Kreis der Verpflichteten, u.a. für Krypto-Anbieter (MiCAR), Hypothekenvermittler und Ratenkredit-Händler. Stärkere Haftung der Geschäftsführung, die nun die Gesamtverantwortung für die AML-Systeme trägt. Harmonisierung als Chance: Für grenzüberschreitend tätige Unternehmen ermöglichen einheitliche Datenmodelle und KYC-Prozesse enorme Skaleneffekte und Effizienzgewinne. Der Zeitplan: 2027 klingt fern, doch der Umsetzungsaufwand (IT-Anpassungen, Verträge, Governance) ist massiv. Keutmann rät: Startet jetzt mit einer ehrlichen Gap-Analyse. Viel Spass beim Hören!