#16 Wenn IT-Retter ihre eigenen Kunden erpressen

SEP 15, 202625 MIN

Description

Insider bei Incident-Response-Firmen als Ransomware-Affiliates – und was das für Vertrauen in Dienstleister bedeutet Worum geht es? Ransomware ist längst keine Sache einzelner Hacker mehr, sondern eine arbeitsteilige Industrie. Ransomware-as-a-Service liefert Schadsoftware, Leak-Seite und Verhandlungsinfrastruktur als fertiges Paket – der „Affiliate" muss nur noch in ein Netz kommen. Diese Folge erzählt, was passiert, wenn dieser Affiliate hauptberuflich auf der anderen Seite steht: als Incident Responder oder als Verhandler, der im Auftrag von Opfern und deren Versicherern mit den Tätern spricht. Themen der Folge Wie Ransomware-as-a-Service organisiert ist und wie die Erlöse geteilt werden Die Rolle von Incident Respondern und Verhandlern im Schadenfall – und welche Informationen dort zusammenlaufen Warum Insider-Wissen der wertvollste Rohstoff in einer Erpressung ist Was Unternehmen mitnehmen sollten Privilegierte Zugänge von Dienstleistern gehören befristet, protokolliert und nach dem Einsatz konsequent entzogen Vier-Augen-Prinzip auch bei den „Guten": kein Einzelner sollte allein Zugang, Forensik und Verhandlung verantworten Wer verhandelt, sollte nicht derselbe sein, der die Forensik macht Dienstleister vertraglich zu Meldewegen, Hintergrundprüfungen und Nachweisen verpflichten Der Insider ist kein Randrisiko – er ist im Rechteschema meist bereits legitimiert Recherche, Auswahl der Quellen und das Drehbuch dieser Folge stammen von einem Menschen: Nikolaus Stapels. Gesprochen wird die Folge von KI-Stimmen. Die Verantwortung für die Inhalte bleibt damit vollständig menschlich.