Episode 63 - Slowfeeder, Heunetz & Co.: Was bringen sie wirklich?

OCT 15, 202634 MIN

Description

Slowfeeder im Check: Fresszeit, Zähne und Nährstoffe Heunetze, Heukisten und Fressgitter gehören in vielen Pferdeställen zum Alltag. Sie sollen die Fresszeit verlängern, Futterverluste reduzieren und helfen, das Gewicht leichtfuttriger Pferde im Blick zu behalten. Doch sind Slowfeeder tatsächlich gut für den Pferdemagen? Können sie Zähne und Halswirbelsäule belasten? Und worauf kommt es bei der Auswahl an? In Folge 63 von „Heu, Hafer und Co.“ sprechen Isabel Knaus, Gründerin von Carevallo und zertifizierte Ernährungsberaterin für Pferde, und Jannika über Nutzen, Risiken und typische Fehler beim Slow Feeding. Ein zentraler Vorteil liegt auf der Hand: Pferde können bei gleicher Heumenge länger fressen und sind dadurch länger beschäftigt. Gerade bei leichtfuttrigen Pferden klingt das nach einer praktischen Lösung. Allerdings ist Slowfeeder nicht gleich Slowfeeder – und nicht jedes System passt zu jedem Pferd. Auch die Frage, wie hoch ein Heunetz hängen sollte und welche Maschenweite sinnvoll ist, spielt eine wichtige Rolle. Isabel erklärt, warum es sich lohnt, genauer hinzuschauen, statt sich auf pauschale Empfehlungen zu verlassen. Und noch etwas wird bei der Fütterung leicht übersehen: Wer die Heumenge reduziert, muss trotzdem sicherstellen, dass sein Pferd ausreichend mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird. Ein Slowfeeder kann dabei helfen, die Fütterung besser zu organisieren, ersetzt aber kein durchdachtes Gesamtkonzept. Welche Lösungen sich im Stallalltag bewähren, worauf Pferdebesitzer achten sollten und warum die individuellen Bedürfnisse des Pferdes entscheidend sind, erfahrt ihr in der neuen Folge von „Heu, Hafer und Co.“. Mehr zur Arbeit von Isabel und Carevallo erfährst Du hier.