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PartnerInstitut.de | Emilia Fulara & Anian Drescher

#075 Trennen oder bleiben? Wann sich Kämpfen lohnt – und wann du gehen musst

OCT 1, 202676 MIN

Description

Von Kinderwunsch über Ehevertrag bis zu echten No-Gos wie Gewalt und Verachtung – wann Arbeiten an der Beziehung Sinn ergibt und wann nicht „Soll ich mich trennen – oder lohnt es sich, dranzubleiben?" Diese Frage stellen sich viele, aber kaum jemand spricht offen darüber. Denn viele der Gedanken dabei fühlen sich unaussprechlich an. In dieser Folge sprechen Emilia und Anian vom PartnerInstitut genau diese unbequemen Überlegungen offen aus – anhand echter Fälle aus Erstgesprächen und dem eigenen Leben. In dieser Folge: → Der kalkulierte Absprung: Der Mann Anfang 40, der sich informiert, ob er sich für seinen Kinderwunsch von seiner Partnerin trennen soll – bevor er ohne Garantie ins Ungewisse springt. → Nach 25 Jahren die Luft raus: Der Mann Ende 50, der wissen will, ob es „da draußen" überhaupt noch Chancen gibt, bevor er einen Schlussstrich zieht. → Warum man sich nie in eine bestehende Beziehung einmischen sollte – Anian erzählt offen von einer eigenen Erfahrung, aus der er eine lebenslange Lehre gezogen hat. → Heiraten als Trennungsgrund? Wenn einer heiraten will und der andere nicht – und warum die Weigerung für viele wie ein zurückgehaltenes Commitment wirkt. → Der Ehevertrag-Konflikt: „Wenn du unsere Scheidung vorab regelst, liebst du mich nicht" gegen „Ich muss mich absichern". Warum Anian klar für Eheverträge ist – nicht aus Misstrauen, sondern weil „Verträge macht man, wenn man sich verträgt". → Auseinandergelebt: Wenn Werte plötzlich weit auseinanderdriften (Stichwort: gegensätzliche Weltbilder) – und die Frage, ob man das aushalten kann. → Unterschiedliche Kindererziehung – warum man hier ganz besonders alles versuchen sollte, weil Menschen dranhängen, die nichts dafür können. → Warum viele Konflikte nicht am Thema scheitern, sondern an leeren Akkus: Das „Nach-20-Uhr-Problem" und warum man wichtige Gespräche nicht führen sollte, wenn beide müde, hungrig und dünnhäutig sind – plus die Kunst, Konflikte zu vertagen (aber nicht zu vermeiden). Die klare Grenze – hier gibt es nichts schönzureden: Bei Verachtung, dauerhafter Gleichgültigkeit, Abwertung, Sucht und vor allem bei körperlicher oder emotionaler Gewalt ist die Botschaft nicht „durchhalten". Sondern: Du musst dich nicht schämen, du stehst damit nicht allein, und du hast Besseres verdient. Hol dir Hilfe und Verbündete – es gibt Auswege, auch wenn es sich im Moment nicht so anfühlt. Der rote Faden: An einer Beziehung lohnt es sich fast immer zu arbeiten, wenn beide es wollen – außer es ist etwas wirklich Unwiderrufliches passiert. Viele Trennungen wären vermeidbar gewesen, hätte man früher gehandelt oder eine schwierige Phase länger getragen. ────────────────────────────────────────── Ein Hinweis zu diesem Thema: In dieser Folge geht es unter anderem um Gewalt in Beziehungen und emotionale Belastung. Wenn du dich in einer solchen Situation befindest oder dich das Thema stark mitnimmt, sprich mit Menschen, denen du vertraust, oder mit einer professionellen Anlaufstelle. Beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" (08000 116 016) und beim „Hilfetelefon Gewalt an Männern" (0800 123 990 0) bekommst du anonym und kostenlos Unterstützung. Du musst da nicht allein durch. ────────────────────────────────────────── 💬 Schick uns deine Anregungen, Fragen oder Themenvorschläge an: [email protected] Wie siehst du das? Wo verläuft für dich die Grenze zwischen „dranbleiben" und „gehen"? Schreib es uns per Mail oder in die Kommentare. ────────────────────────────────────────── 🩵❤️ Lass dir kostenlos ein Date vermitteln – bewirb dich für unseren Partner-Pool: Handverlesene Kontakte mit ernsten Absichten, von unserem Team persönlich für dich ausgewählt. 👉 https://www.partnerinstitut.de/kostenloser-partnerpool ────────────────────────────────────────── 📌 Mehr über uns: Web: www.partnerinstitut.de Instagram: @partnerinstitut Wenn dir die Folge gefällt: Bewerte den Podcast gerne mit fünf Sternen auf allen Plattformen – das hilft uns sehr, mehr Menschen zu erreichen.