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Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Mit Leib und Seele – Wege aus der Gesundheitskrise | Teil 3

SEP 21, 202634 MIN

Description

Ob emotionale Geburten, wachsender administrative Druck in der Hausarztpraxis oder der Einsatz in der Langzeitpflege: Schweizer Gesundheitsfachkräfte kämpfen täglich für das Wohl ihrer Patienten. Die dritte Folge zeigt die Hürden, Hoffnungsmomente und mögliche Wege aus der Krise. Lange Geburten und Tränen im Wochenbett Mit einem emotionalen Eröffnungstag geht die Arbeit in der Geburtspraxis richtig los. Zwischen langen Fahrten ins Wochenbett und Geburten mitten in der Nacht – die Hebammen sind gefordert und erleichtert zugleich. Hausarztpraxis – zwischen Administration und Wundertüte Linda Habib übernimmt in Grenchen eine Stelle als Hausärztin. Sie liebt die Vielfalt in ihrem Beruf und versucht, sich so viel Zeit wie möglich für ihre Patienten zu nehmen. Doch der Druck und der bürokratische Aufwand nimmt für Hausärzte immer mehr zu. Anika Brunner: Als Pflegeexpertin die Spitex der Zukunft gestalten Auf ihren Spitex-Runden in Hombrechtikon betreut Pflegeexpertin Anika Brunner schwerstkranke Menschen direkt zu Hause. Durch ihre erweiterte Fachkompetenz koordiniert sie Behandlungen mit Ärzten und verhindert so unnötige Spitaleinweisungen. Für Patientinnen und Angehörige bedeutet das eine enorme Entlastung im Alltag. Anikas Einsatz steht für den Schweizer Wandel hin zu «ambulant vor stationär». Als APN zeigt sie, wie hochqualifizierte Pflege die Zukunft des Gesundheitssystems sichert. Christines Neuanfang: Angekommen im neuen Pflegealltag Nach zwei Monaten am neuen Arbeitsort ist Christine Müller gut angekommen und hat ihren Rhythmus gefunden. Die bessere Unterstützung im Team bringt der 59-Jährigen die ersehnte Entlastung, sodass sie sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren kann. Dank des geglückten Wechsels blickt sie optimistisch auf die Jahre bis zu ihrer Pensionierung. Für ihre Branche wünscht sie sich nun rasche politische Reformen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen aller Pflegenden.